Allgemeine Berichte | 16.08.2017

Meckenheim verlor eine prägende Persönlichkeit

Trauer um ehemaligen Bürgermeister und Ehrenbürger

Albert Graen verstarb kürzlich im Alter von 91 Jahren

Meckenheim. Der frühere Meckenheimer Bürgermeister Albert Graen ist im Alter von 91 Jahren am 10. August verstorben. Mit großer Betroffenheit hat Bürgermeister Bert Spilles auf die Nachricht reagiert.

„Mit Albert Graen verliert Meckenheim den Grandseigneur der politischen Geschehnisse einer für unsere Stadt sehr prägenden Zeit.“ In Graen habe Spilles immer einen hochanerkannten und von allen respektierten Gesprächspartner gefunden.

Anfang 1969 zog Albert Graen mit seiner Familie nach Meckenheim. Als Referatsleiter und Ministerialrat war er im Bundesarbeitsministerium tätig. Seine kommunalpolitische Arbeit in Meckenheim begann er direkt im Zuzugsjahr als sachkundiger Bürger für die „Unabhängige Wählergemeinschaft Meckenheim“ (UWG), deren Vorsitzender er dann von 1975 bis 1998 wurde. Dem Meckenheimer Stadtrat gehörte er von 1975 bis 1999 an. In diesem Vierteljahrhundert gestaltete er die Entwicklung Meckenheims in zahlreichen Ausschüssen und Gremien entscheidend mit.

Zwanzig Jahre war er Mitglied im Aufsichtsrat der Entwicklungsgesellschaft Meckenheim-Merl, dabei von 1989 bis 1999 als Vorsitzender. In dieser Zeit hatte diese eine entscheidende Rolle bei der städtebaulichen Entwicklung Meckenheims. Sein profundes Wissen, seine ausgewogene Urteilsfähigkeit und seine Besonnenheit waren unverzichtbar in einer Zeit, in der Meckenheim in seiner Entwicklung geradezu explodierte.

Zuletzt war Albert Graen von März 1998 bis September 1999 letzter ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Meckenheim und übte dieses Amt mit besonderem Pflichtbewusstsein und sozialer Verantwortung aus. Schon beim Amtsantritt 1998 sprach er in einem Interview von der Notwendigkeit eines zentralen Rathauses. Daher war es ihm auch ein ganz besonderes Anliegen, bei der offiziellen Einweihung des neuen zentralen Rathauses im Juni dieses Jahres persönlich dabei zu sein. Und auch seine damaligen Worte zum Gewerbestandort Meckenheim: „Wir wollen keine einseitige Struktur, sondern besser eine gesunde Mischung, auf keinen Fall Betriebe, die viel Fläche brauchen und dabei nur wenig Arbeitsplätze

schaffen“, entspricht der aktuellen Philosophie der Verantwortlichen der Stadt.

In Anbetracht seiner herausragenden Verdienste wurden ihm im Jahre 2005, am Tage seines 80. Geburtstages, die Ehrenbürgerrechte verliehen. In Meckenheim hat Albert Graen fruchtbare Spuren hinterlassen. Seine Handlungsdevise „Mitarbeit des Bürgers für die Bürger“ findet sich auch heute in der allgegenwärtigen Bürgerbeteiligung wieder. Seine außergewöhnliche Leistung bestand darin, als „Zugezogener“ in einer rasant wachsenden Stadt mit Alt- und Neu-Meckenheimern zu verhandeln und seine Wahlheimat voranzubringen.

Rat und Verwaltung der Stadt Meckenheim danken Albert Graen für seinen großen Einsatz und sein Wirken für die Stadt und ihre Menschen. „Er wird uns unvergessen bleiben“, so Bürgermeister Bert Spilles.

Pressemitteilung der

Stadt Meckenheim

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