Allgemeine Berichte | 26.04.2018

Evangelischer Verein Neuwied-Heddesdorf ging auf Tour

Traumhafte Wanderungen in der Pfalz

Die Wanderfreunde erkundeten bei ihrer Stadtführung auch die Burgruine Landskron.  privat

Neuwied-Heddesdorf. „Wanderherz was willst du mehr“! Super Wetter, super Wanderfreunde, super Stimmung und ein super Hotel. Mit 50 Wanderfreunden, Mitgliedern des Evangelischen Vereins Heddesdorf und Gästen, ging es für vier Tage nach St. Martin in die Pfalz. Sylvia und Klaus Steinebach (Organisatoren und Wanderführer) hatten wieder ein wunderschönes und tolles Programm für die Mitreisenden im Gepäck.

Um 8 Uhr ging es mit dem Bus ab dem Heddesdorfer Berg los. Als man alle Reisenden an Bord hatte, fuhr Busfahrer Oliver zuerst das rheinhessische Städtchen Oppenheim an. Dort unternahm Sylvia Steinebach mit den Gästen eine Stadtführung durch die historische Altstadt mit anschließendem Besuch der sehenswerten Katharinenkirche. Man genoss die Atmosphäre dieser schönen Stadt. Danach ließ man es sich bei einem gekühlten Getränk oder Portion Eis in einem der Restaurants oder Eisdielen schmecken.

Anschließend ging die Reise weiter nach St. Martin, wo die Reisenden schon im Hotel „Consulat des Weins“ erwartet wurden. Hotelchefin Frau Schneider und ihr Sohn begrüßten die Ankommenden mit einem Gläschen Wein und hießen die Gäste auf das Herzlichste willkommen. Man fühlte sich vom ersten Moment an in diesem Hause wohl – sei es die Freundlichkeit des Personals, die gepflegten Speisen wie auch das reichhaltige Frühstücksbuffet, super eingerichtete Zimmer, tolles Abendmenü und vieles mehr. Sylvia und Klaus Steinebach hatten ein gutes Händchen hier bewiesen. Und schon am Nachmittag war eine kleine „Einstiegs-Wanderung“ von zwei Stunden rund um St. Martin geplant.

Die Sonne war den Wanderern hold

Am zweiten Tag fand eine rund vierstündige Wanderung durch die herrlichen Weinfelder zur Waldgaststätte Rietana mit anschließender Einkehr statt. Der Rückweg zum Hotel erfolgte dann über Weyher und Rhodt. Die leuchtend gelben Farben von Raps und Löwenzahn zwischen den Weinreben und entlang der Wanderwege waren ein Genuss für die Augen. Wohlgemerkt, an allen vier Tagen war Sonnenschein angesagt, was die Laune und Begeisterung noch steigerte.

Am dritten Wandertag wanderte man durch den Pfälzer Wald bei angenehmeren Temperaturen über den Auerochsenweg und die St. Martiner Hütte zum Friedensdenkmal. In der naheliegenden Waldgaststätte nahm man dann ein kühles Getränk oder Kaffee zu sich, oder man kämpfte mit den übergroßen Kuchenstücken. Einfach gesagt, ein gelungener Wandertag. Kurioses am Rande: Ein paar Wanderschuhe hielten vielleicht aus Altersschwäche, oder weil sie keine Lust mehr hatten, die Strapazen nicht aus. Aber dank mitgeführtem Sekundenkleber und Tapeband schafften es die Wanderschuhe doch noch bis zum Hotel.

Leider gehen auch schöne und wunderbare vier Wandertage schnell vorbei.

Am letzten und vierten Tag wanderte man nach dem Frühstücksbuffet noch etwa zweieinhalb Stunden durch und um St. Martin und genoss die herrliche Umgebung und das lustige Schwätzchen mit einem heimischen Winzer. Dieser gab in seiner lockeren Art gerne Antwort auf die vielen Fragen zum Weinanbau. Nach dem gemeinsamen Mittagessen hieß es Abschied nehmen. Natürlich wurde auch manches Kistchen mit guten Wein nach Hause „geschmuggelt“ – heißt, legal erworben. Oliver nahm die Gruppe am Hotel wieder in seinen Bus auf und fuhr sie sicher wieder in Richtung Heimat. Margrit Schuch dankte im Bus Sylvia und Klaus Steinebach für ihre Organisation und Durchführung der vier herrlichen Wandertage und überreichte als Dankeschön von allen Mitreisenden im Bus ein Präsent. Es waren traumhafte Wandertage mit vielen Erlebnissen und bleibenden Eindrücken.

Die Wanderfreunde erkundeten bei ihrer Stadtführung auch die Burgruine Landskron. Foto: privat

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