Allgemeine Berichte | 16.06.2016

Arbeitsgemeinschaft Familienforschung Westerwald

Treffen der Westerwälder Ahnenforscher

Der Genealoge Markus Weidenbach gibt Tipps zum Thema Archivbesuche. privat

Lahnstein. Kürzlich versammelten sich die Ahnenforscher der Arbeitsgemeinschaft Familienforschung Westerwald (ArGeWe) zu ihrem jährlichen Wäller-Treffen im Westerwälder Grenzort Lahnstein zu ihrem bereits 17. Treffen. Diese Treffen finden jeweils an einem anderen Ort im Gebiet des Westerwaldes statt. Am Vormittag begann das Treffen, zu dem auch zahlreiche Gäste begrüßt werden konnten, im Lahnsteiner Stadtarchiv, wo Stadtarchivar Bernd Geil den Teilnehmern seine Schätze präsentierte. Anschließend machte er mit ihnen einen Rundgang durch Lahnstein und zeigte die Sehenswürdigkeiten. Das eigentliche Treffen begann um 14 Uhr im JungenKulturZentrum (JuKZ). Der Beigeordnete der Stadt Lahnstein, Sebastian Seifert, begrüßte im Namen des Oberbürgermeisters Labonte die etwa 40 Teilnehmer, von denen einer sogar aus Griechenland kam, wohin er vor Jahren aus dem Westerwald ausgewandert war. Die übrigen Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland. Die ArGeWe hatte als Referenten den Stadtarchivar Bernd Geil und den Autor des Familienbuches Lahnstein, Friedrich Felgenheier gewinnen können. Bernd Geil erzählte Wissenswertes zur Lahnsteiner Geschichte, das bei der Stadtbesichtigung noch nicht zur Sprache gekommen war und Friedrich Felgenheier stellte seine Familienbücher von Lahnstein vor, in dem alle Familien aufgeführt sind, die in den Kirchenbüchern von Lahnstein erscheinen. Diese sehr frühen Kirchenbücher beginnen bereits im Jahr 1571, was äußerst selten vorkommt. Außerdem berichtete er über die sozialen Aspekte des 19. und 20. Jahrhundert. In der anschließenden Pause konnte sich die Teilnehmer bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken stärken. Der Genealoge Markus Weidenbach, bekannt aus der WDR-Fernsehserie „Vorfahren gesucht“, gab danach den Teilnehmern wertvolle Tipps zum Thema Archivbesuche und stellte die neue hessische Datenbank „arcinsys“ vor, mit deren Hilfe man die Bestände der hessischen Staatsarchive einsehen kann und womit man auch Zugriff auf freigegebene Geburts-, Sterbe- und Heiratsurkunden der hessischen Standesämter hat. Erstmals veranstaltete die ArGeWe ein Quiz, bei dem 10 Fragen zur Geschichte Lahnsteins gestellt wurden. Als Preis bekam jeder Teilnehmer von der Stadt Lahnstein das Buch „Die Geschichte Lahnsteins“ . Darüber hinaus stiftete der Oberbürgermeister noch eine Flasche des seltenen Lahnsteiner Weines als 1. Preis. Unter den Teilnehmer des Quiz waren fünf, die alle 10 Fragen richtig beantwortet hatte. Unter diesen wurden die drei Hauptpreise verlost. Wer sich für Ahnenforschung interessiert, Vorfahren im Westerwald hat und noch nicht Mitglied bei der ArGeWe ist, kann sich auf deren Internetseite unter http://argewe.lima-city.de/index-d.htm über die Arbeit der ArGeWe informieren und auch die 174 Ahnenforschungen einsehen, die von den Mitgliedern eingestellt wurden. Vielleicht findet er ja einen gemeinsamen Vorfahren. Auf dieser Seite sind auch zu vielen anderen Themen Beiträge eingestellt, die sehr interessant sind. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich in jedem Fall. Die Mitgliedschaft in der ArGeWe ist kostenlos.

Stadtarchivar Bernd Geil präsentiert eines der alten Lahnsteiner Kirchenbücher.

Stadtarchivar Bernd Geil präsentiert eines der alten Lahnsteiner Kirchenbücher. Foto: Manfred Schaaf

Der Genealoge Markus Weidenbach gibt Tipps zum Thema Archivbesuche. Fotos: privat

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