Allgemeine Berichte | 20.12.2024

Integrativer Sportverein des Heinrich Hauses feiert 25. Geburtstag

Trendsetter der Inklusion im Sport

25 Jahre Integrativer Sportverein des Heinrich Hauses (ISV) – das bedeutet 25 Jahre gelebte Inklusion in einem wichtigen Bereich des gesellschaftlichen Lebens.  Foto: Julia Steffenfauseweh

Neuwied. 25 Jahre Integrativer Sportverein des Heinrich Hauses (ISV) – das bedeutet 25 Jahre gelebte Inklusion in einem wichtigen Bereich des gesellschaftlichen Lebens. Ob in der Turnhalle, auf dem Fußballplatz, im Schwimmbad oder auf der Laufstrecke: der ISV bringt seit einem Vierteljahrhundert Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

So waren viele Menschen in das Restaurant Heinrichs in Engers gekommen, um den Geburtstag gebührend zu feiern. Julian Theis begrüßte als erster Vorsitzender neben den Ehrengästen Jan Einig (Oberbürgermeister der Stadt Neuwied), Sabrina Kagelmann (Sportamt), Mike Leibauer (Vorsitzender des Sportkreises Neuwied) und Olaf Röttig (Geschäftsführer des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes RheinlandPfalz) auch die Geschäftsführung des Heinrich-Hauses selbst, die den ISV in allen Belangen unterstützt. „Es liegt in unserer DNA, Menschen mit Behinderungen einen barrierefreien Zutritt zu den Angeboten unseres Vereins zu geben. Inklusion ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Bei uns haben schon die Kinder alle dasselbe Ziel: Sport zu treiben. Aber sie erreichen ihre Ziele in unterschiedlichen Tempo und lernen, dass wir alle unterschiedlich sind.“

Auch Oberbürgermeister Jan Einig betonte den Wert des integrativen Sportvereins als Ort der Begegnung und des Miteinanders: „Als Stadt liegt uns das Thema Inklusion besonders am Herzen. Und wenn es um die Verbindung von Sport und Inklusion geht, ist das Heinrich-Haus ein herausragender Partner. Ihre Arbeit und Ihr Engagement sind für uns ein unverzichtbarer Bestandteil des sozialen und kulturellen Lebens in unserer Stadt“, lobte Einig in seinem Grußwort. „Die Arbeit des integrativen Sportvereins ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Inklusion gelebt werden kann.“

Olaf Röttig betont die Vorreiterrolle des ISV auf Landes- und Bundesebene: „Als in der Politik vor 20 Jahren angefangen wurde, über Inklusion zu sprechen und darüber, wie toll es wäre, so etwas im sportlichen Bereich umzusetzen, habe ich gesagt: das haben wir doch schon seit fünf Jahren! Der ISV war damals ein echter Trendsetter.“

Neben dem Blick zurück, der vom Gründungs- Vorsitzenden des Vereins, Peter Schwarz, mit einigen Bildern im Interview mit Jan Hautkappe untermalt wurde, gab es auch einen Ausblick auf die Zukunft des Vereins: „Wir werden unser Profil schärfen und in Kürze auch neue Angebote in unser Programm mit aufnehmen – zum Beispiel einen Selbstverteidigungskurs für Kinder und Jugendliche“, so Julian Theis. Gemeinsam mit vielen Vereinsmitgliedern ließen die Gäste den Abend anschließend in feierlicher Runde bei gutem Essen und Livemusik ausklingen.

Weitere Infos zum vielfältigen Angebot des ISV gibt es auf der Website: https://heinrich-haus.de/integrativer-sportverein. Hier finden sich auch die Zeiten von Kursen wie Rückenfit, Fußball, Walken, Tischtennis, Wassergymnastik und Schwimmkursen für Kinder.

25 Jahre Integrativer Sportverein des Heinrich Hauses (ISV) – das bedeutet 25 Jahre gelebte Inklusion in einem wichtigen Bereich des gesellschaftlichen Lebens. Foto: Julia Steffenfauseweh

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Dauerauftrag
Anzeige Uhren Vintage
Innovatives rund um Andernach
Maikirmes Franken
10 Jahre NoWi
Zukunft trifft Tradition KW 18
Zukunft trifft Tradition KW 18
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Jubiläum
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
52

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Die Vierklässler entdecken die Römerwelt.  Fotos: Grundschule Rheinbrohl
35

Rheinbrohl. Ein außergewöhnliches Projekt voller Entdeckungen, Abenteuer und lebendiger Geschichte liegt hinter den vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl. In den vergangenen Wochen verwandelte sich der Unterricht in eine kleine Römerwelt. Im Rahmen eines umfangreichen Römerprojekts tauchten die Kinder tief in das Leben der alten Römer ein und erfuhren Geschichte nicht nur aus Büchern, sondern mit allen Sinnen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
48

Junger Mann war von seinen Großeltern zur Hilfe gerufen worden und hinderte Betrüger an der Flucht

29.04.: Betrugsversuch in Köln: Enkel stellt falsche Polizisten und übergibt sie der richtigen Polizei

Köln. Ein 26 Jahre alter Mann hat am Mittwochabend (29. April) einen mutmaßlichen falschen Polizisten in Köln-Esch gestellt und der echten Polizei übergeben. Der Tatverdächtige und sein noch flüchtiger Komplize sollen kurz zuvor versucht haben, sich als angebliche Kripobeamte Zutritt zum Haus der Großeltern des 26-Jährigen in der Gartenstraße zu verschaffen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
117

Dillendorf (Hunsrück). Am 01.05.26 gegen 10:31 Uhr kam es im Kreuzungsbereich K1/K3 unmittelbar hinter dem Ortsausgang Dillendorf in Fahrtrichtung Dill zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand missachtete ein von Sohrschied kommender Kradfahrer im Kreuzungsbereich die Vorfahrt eines in Fahrtrichtung Dill fahrenden PKW. Das Motorrad samt Fahrer kam im Straßengraben zum Liegen.

Weiterlesen

Symbolbild Foto: pixabay.com
30

eCall-System lotste Einsatzkräfte nach Unfall ohne Zeugen zu verletzten Senioren

28.04.: Unfall auf der B327: Älteres Ehepaar landet unfreiwillig in Waldstück

Waldesch. Am 28. April kam es gegen 11:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Hunsrückhöhenstraße (B327) zwischen Waldesch und Dieblich/Nassheck. Ein älteres Ehepaar aus dem Lahn-Dill Kreis kam nach ersten Erkenntnissen aufgrund gesundheitlicher Probleme des Fahrzeugführers mit seinem PKW alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in unbefestigtes Gelände.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2025
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Schulze Klima -Image
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi Bau
10 Jahre NoWi
Berufskraftfahrer gesucht
Anzeige Show Alive
Outdoormöbel
10 Jahre Nowi
Zukunft trifft Tradition KW 18
First Friday Anzeige Mai
Stellenanzeige
Titel
10 Jahre Nowi
Azubispots Bad Neuenahr 2026