Allgemeine Berichte | 20.01.2016

Energieversorgung Mittelrhein AG

„Trink Wasser!“

Wasserqualität der VWM und evm auch bei wärmsten Temperaturen im vergangenen Jahr gewohnt gut

Koblenz. Nicht umsonst steckt im Namen Trinkwasser bereits die Aufforderung zum Konsum: „Trink Wasser!“ Denn das Trinkwasser in Koblenz und Umgebung ist nach wie vor eines der besten und am strengsten kontrollierten Lebensmittel, die uns zur Verfügung stehen. Das bestätigen auch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und das Umweltbundesamt (UBA) in ihrem offiziellen Prüfbericht und geben dem deutschen Trinkgut erneut die Note „sehr gut“. Und doch gibt es immer wieder kritische Stimmen, die die Güte des Trinkwassers aus verschiedenen Gründen anzweifeln. So zum Beispiel in Bezug auf die Belastung des Rheins durch Mikroplastik-Rückstände. Das sind Kleinstpartikel, die zum Beispiel in Kosmetika oder Zahncreme enthalten sind und deutsche Gewässer nicht nur verunreinigen, sondern hierüber auch in das Trinkwasser gelangen könnten. Eine These, über die schon längere Zeit diskutiert wird. „Fakt ist, dass diese Mikroplastik-Rückstände in der Uferpassage festgelegt werden und dadurch nicht ins Trinkwasser kommen“, erklärt Wolfgang Kochhan, Bereichsleiter Wasserwirtschaft bei der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm). Bei einem Blick hinter die Kulissen erzählt er, welchen Weg das Trinkwasser zurücklegt und wie hoch der Anspruch an Qualität und Sauberkeit ist. Als Experte für Wasserwirtschaft bei der evm trägt er im Auftrag der Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein GmbH (VWM) die Verantwortung zur Versorgung der Einwohner von Koblenz, Vallendar und Lahnstein.

Herzstück Wasserwerk Oberwerth

Seit 1886 wird im Wasserwerk Oberwerth Trinkwasser gewonnen, aufbereitet und weiterverteilt. Das dort geförderte Wasser stammt zum größten Teil aus dem Uferfiltrat des Rheins und einem landseitigen Zustrom mit unterschiedlich langen Fließzeiten im Untergrund. Diese können zwischen acht und über 100 Tagen liegen, je nachdem welchen Weg das Wasser zurücklegt. Bis zu den Brunnen im Untergrund durchfließt dieses unzählige Porenkanäle, in denen Verunreinigungen zurückgehalten und abgebaut werden: eine erste natürliche Filterung durch die Gesteinsschichten des Rheins. Weitere Aufbereitungsprozesse erfolgen dann im Wasserwerk selbst – der wichtigste Abschnitt des Reinigungsprozesses wird in den Aktivkohlefiltern vorgenommen, wo dem Wasser letzte Stoffe entzogen werden, die für den Konsum nicht enthalten sein sollen. „Ab hier kann man bedenkenlos ein Glas Wasser entnehmen und trinken“, bestätigt Wolfgang Kochhan. Zusätzlich wird das System rund um die Uhr sowohl technisch, als auch durch fachkundiges Personal überwacht. Rund 360 Proben werden jährlich entnommen und von einem unabhängigen Institut geprüft. „Unser Trinkwasser eignet sich daher nicht nur zum Waschen, sondern auch, um den eigenen Durst zu stillen“, verrät Wolfgang Kochhan abschließend. „Egal ob bei hohen oder niedrigen Temperaturen: Trinkwasser steht in ausreichender Menge und zu bester Qualität auch 2016 zur Verfügung. Zudem ist es auch noch eine deutlich günstigere Alternative zu Sprudelwassern, die es im Supermarkt zu kaufen gibt.“

Pressemitteilung

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