Trinkwasser wird nicht mehr stärker mit Chlor versetzt
Vorsichtsmaßnahmen konnten wieder eingestellt werden
Vallendar. Das Trinkwasser in einigen Teilen der Stadt wurde seit dem 30. Juni mit Chlor versetzt, um eine Gefährdung der Bevölkerung zu vermeiden. Dies ist nicht mehr nötig, darum wurde der Einsatz der Chemikalien eingestellt. Die Vorsichtsmaßnahme geschah in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. Das Leitungswasser roch während dieser Zeit ungewohnt, konnte aber trotzdem gefahrenlos getrunken werden. Nur für Aquarien war es aufgrund des erhöhten Chlorgehalts ungeeignet.
Der Chloranteil überschritt laut Angaben der Wasserwerke nie die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte. Der Zusatz von Chlor war notwendig, um eine Verunreinigung des Leitungswassers mit gesundheitsgefährdenden Bakterien zu verhindern. Die stärkere Behandlung des Wassers dauerte nur so lange, bis alle entnommenen Proben die strengen Tests bestanden haben. Es wurden während dieser Periode häufiger als gewöhnlich Proben entnommen, die von einem unabhängigen Institut untersucht wurden. Ursache hierfür war, dass nach den sehr starken Regenfällen der letzten Wochen in einem Teil der Wasserbehälter eine erhöhte Trübung festgestellt worden war. Es wurden allerdings keine schädlichen Bakterien festgestellt, sodass die Chlorung wieder eingestellt wurde.
Für Fragen können Kunden die evm (Energieversorgung Mittelrhein AG) unter Tel. (02 61) 29 99-55 erreichen.
Betroffene Haushalte
Betroffen war davon nur ein Teil des Wassernetzes: Hillscheider Straße, Palottistraße, Gilgenborn ab Hausnummer 46, Im Gessel, Im Oberdorf, Borngasse, Schulstraße, Rathausplatz Hausnummer 5, Höhrer Straße Hausnummern 1, 2, 3, 5, 13, 15, 16, 21, 23, 25, 26, 28, 30, 32 und alle weiteren ungeraden Hausnummern bis einschließlich 111.
