Unterwegs mit dem Eifelverein Untermosel
Tropische Wanderung um Andernach
Andernach. Trotz der angesagten hochsommerlichen Temperaturen haben sich 14 Wanderfreunde gegen 10 Uhr im Koblenzer Hauptbahnhof eingefunden, um zusammen den Andernacher Stadtwald zu erkunden.
Nach kurzer Bahnfahrt und Begrüßung in der "Bäckerjungenstadt" wurden alle auf den anfangs sportlichen Anstieg zum Krahnenberg hinauf eingestimmt. Oben angekommen, bot sich am Aussichtspunkt "Kanzel" ein herrlicher Blick auf den Rhein und die umliegenden Ortschaften.
Von hier aus gingen sie unterhalb der Ruine des früheren Hotels/Cafés Krahnenberg vorbei in nördlicher Richtung zum Waldrand. An der Weggabelung "Kleiner Stern" mit Hütte stoppte die Wandergruppe für eine kurze Rast - dann den schmalen Pfad zum Hochkreuz hinauf - jetzt freuten sich alle auf die Mittagspause. Auf dem großen Platz mit Feuerstelle und vielen Sitzgelegenheiten fanden alle Teilnehmer ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen im Schatten. Frisch gestärkt erreichten sie nach kurzer Strecke die Wegspinne "Fuchssprung". Nun folgten die Wanderer den Serpentinen im Namedyer Bachtal - schon bald war der gleichnamige Stadtteil in Sichtweite. Nur noch ein paar Schritte bis zum Schlosseingangstor und -park. Sie erfuhren, dass das Anwesen im 14. Jahrhundert als Wasserburg angelegt und im Jahre 1890 zum Schloss umgebaut wurde. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gehört es der Familie von Hohenzollern.
Bei schweißtreibender Nachmittagshitze passierten sie gemächlich die idyllischen Straßenzüge von Namedy mit meist gepflegten Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern. Am Ende der Häuserreihe führte der Weg wieder in den Wald. Auf einem schmalen Trampelpfad erreichten die Wanderer wieder den ersten Aussichtspunkt „Kanzel“ und ca. 15 Minuten später wartete schon ein "kühles Blondes" oder ein anderes Erfrischungsgetränk auf die tapferen Wanderkameraden im Café Winzig am Marktplatz in Andernach.
