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MGV Cäcilia Sinzig 1859

Turmfest auf dem Mühlenberg erlebte einen Neustart

Am Muttertag feierten die Sinziger wieder bei der traditionsreichen Veranstaltung

15.05.2019 - 20:00

Sinzig. Endlich wieder Turmfest: Am Muttertag erlebte die traditionsreiche Festveranstaltung rund um die Cäcilia-Hütte zu Füßen des Feltenturms einen Neustart.

Seit 1972, also seit der Einweihung des Feltenturms auf dem Sinziger Mühlenberg, wurde am Muttertag ein Turmfest gefeiert. Zum Hintergrund: Das 44. Turmfest fand 2016 statt. Dann wurde diese Tradition jäh unterbrochen, denn in der Nacht zum 24. September 2016 wurde die Cäcilia-Hütte ein Raub der Flammen.

Während der Arbeiten zum Wiederaufbau der Hütte war an ein Turmfest nicht zu denken. Doch jetzt, nachdem die Hütte in neuem Glanz erstrahlt und wieder bewirtschaftet ist, wurde die alte Tradition wieder aufgenommen. Die Hüttenwirtin Beatrix Freund und ihr Team veranstalten mit dem 45. Turmfest einen Neustart rund um die Cäcilia-Hütte.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Dass die Küche in vielen Sinziger Haushalten am Muttertag kalt bleibt, ist ebenfalls eine lang zurückreichende Tradition des Turmfestes. Für die Kinder gab es eine ganz neue Hüpfburg und weitere Überraschungen.

Los ging es am Sonntagmorgen mit einem Frühschoppen unter den Klängen des Spielmannszugs „Freiweg Sinzig“. Um 14 Uhr bot dann die Chorgemeinschaft „Cäcilia Sinzig“ und „Eintracht Bad Bodendorf“ den Gästen einem bunten Strauß an Liedern. Beide Männerchöre bilden seit Frühjahr 2016 eine Chorgemeinschaft unter der Leitung von Bardo Becker, die sich bewusst der Pflege des klassischen vierstimmigen Chorgesangs widmet.

Der Besuch des Turmfestes war natürlich eine richtig gute Gelegenheit, die neue Cäcilia-Hütte kennenzulernen und wieder einmal auf den Feltenturm zu steigen und den Vier-Täler-Blick zu genießen.


Offenes Liedersingen im Juni


Mit dem Hüttenbrand wurde auch eine zweite Tradition der Cäcilia-Hütte unterbrochen: Das offene Liedersingen vor der Cäcilia-Hütte, das jeweils an vier Dienstagabenden im Frühsommer stattfand. Die Hüttenwirtin möchte diese Tradition zusammen mit dem MGV Cäcilia wieder aufblühen lassen, wenn auch in etwas verkleinertem Rahmen. An zwei Dienstagabenden, am 18. und am 25. Juni, sind ab 19 Uhr alle sangesfreudigen Mitbürger aufgerufen, wieder auf die Cäcilia-Hütte zu kommen, um gemeinsam Volks-, Wander-, Fahrten-, Trink- und Heimatlieder zu singen. Liedertexte werden zur Verfügung gestellt. Es empfiehlt sich trotzdem, das alte Liederbuch, das ausverkauft ist, mitzubringen. BL

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Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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