Bürgerstiftung Unkel Willy-Brandt-Forum
Tusk: „Manchmal auf den Knien, manchmal auf den Barrikaden“
Broschüre mit den Reden zum Kniefall in Warschau
Unkel. „Mit dieser Geste hatten alle Probleme“, pointierte der ehemalige polnische Ministerpräsident und Präsident der Europäischen Union Donald Tusk in seiner Gedenkrede 50 Jahre nach Willy Brandts Kniefall in Warschau die höchst unterschiedlichen Ausgangspositionen in Polen und Deutschland. „Die Geste sprach aus sich oder gar nicht, weshalb Willy Brandt sie auch nicht deuten mochte“, stellte denn auch Brigitte Seebacher fest. Dennoch oder auch deswegen hat sie sich in das kollektive Gedächtnis eingeprägt.
Tusk fasste zusammen: „Diese essentielle Botschaft ist heute so gültig und so wichtig wie eh und je. Wenn wir unseren Werten treu bleiben wollen, dann müssen wir manchmal niederknien und manchmal auf den Barrikaden stehen. Mutig und kompromisslos im Angesicht des Bösen, bescheiden im Angesicht der Wahrheit und des Leidens. So wie Willy Brandt am 7. Dezember 1970.“
Die Rede Donald Tusks wie auch die Reden von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Brigitte Seebacher kann man in der Nr. 3 der Schriftenreihe „Zeitgeschichte erleben“ der Bürgerstiftung Unkel Willy-Brandt-Forum nachlesen.
Die 16-seitige Broschüre „Kniefall in Warschau“ ist zum Preis von 4,95 Euro im Willy-Brandt-Forum, Willy-Brandt-Platz 5, 53572 Unkel erhältlich. Sie kann auch unter info@willy-brandt-forum.com zuzüglich Porto und Versandkosten bestellt werden.
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