St. Sebastianus/St. Hubertus Schützenbruderschaft Rheinbach
Über 1400 bunt gefärbte Eier im Angebot
Rheinbach. Der Brudermeister der St. Sebastianus/St. Hubertus Schützenbruderschaft Rheinbach, Walter Hohnerbach, konnte sehr zufrieden sein mit der Resonanz beim Ostereierschießen im Schützenhaus. Über 300 Teilnehmer waren gekommen, um sich ihre Ostereier auf dem Schießstand zu ergattern. Über 1400 bunt gefärbte Eier und für die kleinen Schützen Schoko-Osterhasen standen an der Ausgabe von Kerstin Klier und Karl Steiger bereit. „Vor allen Dingen freut uns, dass sich in diesem Jahr die Kernstadtvereine und die Bevölkerung so stark beteiligt und unsere Veranstaltung unterstützt hat“, so Hohnerbach.
Geschossen wurde bei den Jungschützen bis zwölf Jahre unter fachkundiger Anleitung mit einem Lasergewehr. Ab 16 Jahren konnte jeder wahlweise mit Luftgewehr oder Kleinkaliber unter Aufsicht der Schießmeister an den Start gehen. Mittlerweile haben alle Schießbahnen eine lasergesteuerte Zielscheibe, auf der keine Papierzielscheiben mehr benötigt werden und die sofort auf einem Bildschirm das Ergebnis anzeigt. „Dies entspricht der heutigen Technik. Wir sind stolz, dass wir in unserem Schützenhaus damit auf dem neuesten Stand sind“, betonte Hohnerbach. Als Gäste konnten die Schützenbrüder die stellvertretende Landrätin und Mitglied des Stadtrats, Silke Josten-Schneider, begrüßen. Eine Überraschung hatte das Karnevalskomitee Blau-Weiß zu bieten. Erstmals zeigte sich das designierte Dreigestirn der Kernstadt (Sigrid Wiersberg, Sabine Wiersberg und Petra Schmidt) mit ihren Adjutanten in der Öffentlichkeit.
Für das leibliche Wohl hatten wie immer Udo und Hannelore Enders gesorgt. Leckere Erbsensuppe, Frikadellen und heiße Siedewürstchen konnten zu kleinen Preisen erworben werden. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet stillte auch den süßen Hunger. Eine besondere Veranstaltung findet im Rahmen der Jubiläumsfeiern des Glasmuseums und der Glasfachschule in der Raiffeisenbank in Rheinbach statt.
Dort werden vom 9. bis 25. Mai alte Glaspokale der Schützenbruderschaft ausgestellt. Jeder König erhält seit dem Krieg seinen eigenen Königs-Pokal, der damals von dem stadtbekannten Glasmaler Ferdinand Lehmann gefertigt wurde. Dabei handelt es sich um wertvolle Einzelstücke, die über 60 Jahre alt sind.
Schützenschwester Kerstin Klier mit 1400 Eiern.Fotos: EICH
