Rheinbacher Sternsinger waren bei Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu Gast
Über 19.000 Euro für Kinder in Not
Die Spenden gehen an rund 1600 verschiedene Projekte weltweit
Rheinbach. Beim Bürgermeister, beim Pfarrer, in den Kindergärten, Altenheimen und im Gefängnis sind sie jedes Jahr - die Rheinbacher Sternsinger.
Doch diesmal kam noch ein besonderer Besuch dazu: Acht Kinder und zwei Leiter waren nämlich ausgewählt worden, am Dreikönigstag das Erzbistum Köln als Sternsinger bei der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu vertreten und ihr und der gesamten Landesregierung in Düsseldorf den Segen zu bringen. Ein toller Termin, der auch von vielen Fotografen und Kamerateams begleitet wurde. „Ich fand es besonders schön, dass ich symbolisch den Segen für den gesamten Landtag anschreiben durfte“, berichtet die 13-jährige Katharina.
Und der ebenfalls 13 Jahre alte Jonah fand es „cool, dass ich Hannelore Kraft und ihren Mitarbeitern erklären konnte, dass das C + M + B nicht für Caspar, Melchior und Balthasar steht, sondern für Christus, segne dieses Haus oder Christus mansionem benedicat.“ Traditionell waren in der Rheinbacher Kernstadt die Sternsinger bereits vorher drei Tage unterwegs und haben den Segen in die Häuser gebracht und Spenden für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ gesammelt. Das Motto der Aktion in diesem Jahr lautete „Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit“.
Die Sternsingeraktion der Pfarrei St. Martin in der Rheinbacher Kernstadt wurde von der KjG (Katholische junge Gemeinde) Rheinbach organisiert. Insgesamt waren zehn Gruppen mit 38 Kindern und 19 jugendlichen Leitern der KjG unterwegs. Sie blicken zurück auf eine gelungene Aktion mit gutem Sammelergebnis, viel Spaß und auch etlichen lustigen Erlebnissen.
Dabei wurden die Gruppen meist sehr herzlich aufgenommen und konnten insgesamt mehr als 19.000 Euro für Kinder in Not sammeln.
Die Spenden gehen an rund 1600 verschiedene Projekte weltweit.
In diesem Jahr ist das Beispielland Kenia. Dort haben die Menschen stark unter den Einflüssen des Klimawandels zu leiden. In einigen Regionen hat es seit mehr als zwei Jahren nicht mehr geregnet.
Mit dem Geld der Sternsinger wird deshalb dort unter anderem der Aufbau von Gärten gefördert, die fast ohne Wasser auskommen.
Außerdem hilft das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ beim Bau von Schulen und leistet auch Friedensarbeit.
