Überregionale Bienenfachtagung in Ochtendung des Fachzentrum für Bienen und Imkerei aus Mayen
Über 400 Imker aus ganz Deutschland bildeten sich fort
Mayen. Auf eine überwältigende Resonanz stieß jetzt die vom Mayener Fachzentrum für Bienen und Imkerei des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel zum 34. Male organisierte überregionale Fortbildungsveranstaltung „Kontakte Wissenschaft und Praxis“. Mit mehr als 400 aus ganz Deutschland und darüber hinaus angereisten Imker war die Ochtendunger Kulturhalle ausverkauft. Das Mayener Fachzentrum konnte vier international bekannte Bienenwissenschaftler und Forschungsleiter als Referenten gewinnen. In zwölf kurzweiligen Vorträgen berichteten sie aus ihren Forschungsarbeiten und von ihren Forschungsreisen.
Die Themen reichten von den Fortschritten der Zuchtauslese sanfter, krankheitsresistenter und vitaler Honigbienen, über Studienreisen nach Asien, Saudi-Arabien oder Südamerika zu den dortigen Honigbienen und deren Resistenz gegenüber der Varroamilbe bis zur Honigforschung auf internationaler Ebene. Nicht gefehlt hat auch die kontrovers diskutierte Problematik einer angeblichen Konkurrenz zwischen Honig- und Wildbienen. Der Klimawandel und dessen möglicher Einfluss auf die Imkerei oder das Alter der Bienenköniginnen und dessen Auswirkungen auf das Bienenvolk wurden im Sinne des Mottos „Kontakte Wissenschaft und Praxis“ von den Rednern dem hoch interessierten Publikum verständlich vermittelt. Und auch die Möglichkeit, Bienenseuchen frühzeitig über Laboranalysen zu erkennen und vorbeugend zu agieren wurde vorgestellt. Das Mayener Fachzentrum ist durch die Vernetzung der bienenwissenschaftlichen Institute Teil etlicher überregionaler Forschungsprojekte und betreut die Imker in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Nordrhein-Westfalen.
Pressemitteilung
Fachzentrum Bienen und Imkerei
Mehr als 400 Besucher kamen in die ausverkaufte Halle nach Ochtendung.
