Katholische Frauengemeinschaft Moselweiß
Über 750 Mund- und Nasenmasken hergestellt
Zwei Spenden von insgesamt 1850 Euro konnten übergeben werden
Koblenz. Durch die Herstellung und Verteilung von über 750 Mund- und Nasenmasken konnten Renate Emmerich und Monika Sauerborn beide für die katholische Frauengemeinschaft (kfd) Moselweiß an das Frauenhaus in Vertretung von Frau Neisius und Mampf e.V. - Obdachlosenlokal in Lützel - vertreten durch Herrn Michel und Herrn Weber zwei Spenden von insgesamt 1850 Euro übergeben.
Durch einen Aufruf, den Monika Sauerborn vom Pfarrbüro Moselweiß erhalten hatte und diesen an viele Moselweißer kfd Mitglieder per WhatsApp und Freunde nach Metternich und Pfaffendorf weitergeleitet hatte, sind viele der Frauen diesem Aufruf gefolgt und haben fleißig für Krankenhäuser, Altenheime und sonstige Institutionen Mund- und Nasenmasken genäht. Baumwollstoffe und Gummiband wurden aus dem eigenen Bestand gespendet.
Renate Emmerich hatte schon zuvor für Nachbarn und Familie mit dem Nähen begonnen. Nach einem Telefonat zwischen Renate Emmerich und Monika Sauerborn haben die Beiden sich überlegt, auch Privatpersonen und kfd-Mitgliedern dieses Angebot zu machen. Dies haben die zwei dann auch mit Mund zu Mund Propaganda und auch wieder per WhatsApp kundgetan.
An der Anzahl der genähten Masken kann man sehen, dass dieses Angebot sehr dankbar angenommen wurde. Damit nicht jeder sich bei Renate Emmerich meldet und dort hinfahren musste, auch sie sollte geschützt werden, wurden die Verteilung und ein Großteil der Bestellungen von Monika Sauerborn übernommen.
Wenn Renate Emmerich wieder eine bestimmte Anzahl der Masken fertig hatte, hat Monika Sauerborn sie bei ihr abgeholt, in die Briefkästen der Besteller geworfen oder durch einen Anruf kundgetan, dass man die Masken in Sauerborn´s Hof im Fahrrad von ihr abholen kann.
In der Zeit als die Maskenbestellungen sehr stark waren, bekam die fleißige Schneiderin auch Unterstützung von ihrem Ehemann und noch von einer Nachbarin, Marianne Lütkemeier, ebenfalls Mitglied der kfd. Werner Emmerich war jetzt für den Draht und auch die Bänder zuständig. Marianne Lütkemeier schnitt die Stoffe. So ging dann doch noch einiges schneller. Renate Emmerich wollte für die Masken keine Bezahlung, so haben sie und Monika Sauerborn überlegt dafür eine Spende zu holen und sich dann nach einer gewissen Zeit für Projekte zu entscheiden, dem dieser Erlös zugutekommen sollte. Das wurde von den Bestellern der Masken auch sehr unterstützt. Es war ihnen auch wichtig, dass es Koblenzer Projekte vor Ort sein sollten.
Runde 1000 Euro gingen als Spende an das Frauenhaus Koblenz. Quelle: kfd Moselweiß Foto: Picasa
