Die Tradition des Saustechens in Linz
Über Entstehung und Verlauf eines traditionellen Spiels
Die Spiel-Freunde trafen sich zum 25 jährigen Jubiläum
Linz. Wenn man die Bezeichnung „Saustechen“ zum ersten mal hört, ist man verwundert und denkt, was mag sich hinter dieser Bezeichnung verbergen.
Um die Erläuterung kurz zu halten: Es handelt sich um ein Kartenspiel, welches unter älteren Windows-Versionen unter der Bezeichnung „Herz“ bekannt ist.
Weitere Bezeichnungen sind: Teufelsweib, Hexe, Witwe, schwarze Katz, Die schleichende Johanna oder auch Maria.
Dieses Kartenspiel hat wohl seinen Ursprung um 1850 in Preußen.
Es hat in Linz schon viele Jahre Tradition und wurde lange in der Ratsschenke „beim Heppi“ gespielt und anschließend, bis zum heutigen Tage, in der Gaststätte zum Köbes bei Charly und Christa.
Um die Tradition des Spiels zu unterstreichen, hat der Maler und Grafiker H.G. Göbel aus Linz 1991 eine Karikatur erstellt, auf der alle damaligen Mitspieler abgebildet sind. Dieses Gemälde ist bis zum heutigen Tag beim Köbes präsent.
Die Spielfreunde haben dies zum Anlass genommen, um ein 25 jähriges Jubiläum zu Feiern und trugen Anfang November ein 6-stündiges Turnier aus. Grundgedanke ist stets, dabei zu sein und Spaß zu haben. Dass die Gruppe Spaß hatte ist klar.
Die Plätze mit der niedrigsten Punktzahl wurden wie folgt belegt: Platz 1. Richard Schmitz, Platz 2. Peter Huhn und auf Platz 3. Ralf Behner.
