Allgemeine Berichte | 28.05.2024

Sachstand zur neuen DRK-Geschäftsstelle und Katastrophenschutz-Fahrzeughalle in Cochem

Übergabe und Einweihung ist für den 28. September geplant

Für den 28. September diesen Jahres ist die Übergabe und Einweihung der neuen DRK-Geschäftsstelle und der Katastrophenschutz-Fahrzeughalle geplant. Fotos: TE

Cochem. Nach dem erfolgten Spatenstich in 2023 steht das Bauprojekt der neuen DRK-Geschäftsstelle und der Katastrophenschutz-Fahrzeughalle nach gut einem Jahr Bauzeit kurz vor dem Abschluss. Während im DRK-Gebäude künftig in der 1. Etage die Büroräume der DRK-Verwaltung untergebracht werden, stehen im Parterrebereich diverse Seminar-, Lager-, Technik-, Umkleide- und Waschräume für Lehrgangsteilnehmer zur Verfügung. In der angrenzenden Fahrzeughalle finden nach der offiziellen Einweihung und Übergabe der Räumlichkeiten am 28. September dann acht Großfahrzeuge des Katastrophenschutzes Platz. Die können aufgrund des großzügigen Raumangebots hier auch Pflege und Wartung erfahren.

„Nach Abschluss des Bauprojektes bedeutet dieses mit seinen Möglichkeiten einen Meilenstein für den Katastrophenschutz“, sagt DRK-Kreisbereitschaftsleiter Thomas Schlicht. In diesem Zusammenhang verweist er im Fall eines Katastrophenszenarios ebenso auf die Möglichkeit im neuen Verwaltungsgebäude eine zentrale Einsatzleitung zu betreiben. Und damit nicht genug. Auch die vorhandene Feldküche kann bei anstehenden Einsatzlagen in und vor der Halle betrieben werden, von wo aus die Einsatzkräfte in der Fläche zentral versorgt werden können. Selbst für die Ausrüstung der DRK-Schnelleinsatzgruppen (SEG) des Landkreises Cochem-Zell bietet sich vor Ort laut Schlicht die Möglichkeit, was die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte für die Allgemeinheit zusätzlich verbessert.

Notfallfahrzeuge wie Rettungs-, Kranken- und Notarztwagen behalten allerdings ihre üblichen Standorte, um eine schnelle Hilfeleistung auf der Fläche zu ermöglichen.

Auch Landrätin Anke Beilstein und Dr. Klaus-Peter Balthasar (Präsident DRK-Kreisverband Cochem-Zell) sehen DRK und Katastrophenschutz an dem neuen Standort auf der Brauhecker Höhe gut aufgehoben.

Der bisherige und noch aktuelle Standort in der Cochemer Innenstadt war wie auch kürzlich, immer wieder von ungeliebten Moselhochwasserlagen betroffen. Ein Umstand, von dem man im oberen Stadtteil Brauheck demnächst mit Sicherheit verschont bleiben wird.

Laut Schlicht ist man auch erfreut über die Ausstattung der neuen Fahrzeughalle mit dem modernsten Equipment, was letztlich sowohl dem Fuhrpark wie den Einsatzkräften zugute kommt. So steht neben den Seminarräumen für theoretischen Unterricht auch genügend Material, Ausrüstung und Außenfläche für praktische Übungen im Areal des neuen Gebäudes zur Verfügung. Mit einer weiteren positiven Nachricht konnte der verantwortliche Architekt Jürgen Schuh (Walhausen) aufwarten. Seinen Ausführungen zufolge sind sämtliche Maßnahmen betreffend der Planung erwartungsgemäß gut verlaufen und auch in Sachen Finanzierung und dem Kostenvoranschlag in Höhe von 2,8 Millionen Euro stellt Schuh noch vor der endgültigen Fertigstellung des Bauprojektes eine Punktlandung in Aussicht.

Die Ausstattung

DRK-Geschäftsstelle: Veranstaltungsraum, sieben Büroräume, zwei Küchen- und Aufenthaltsräume, Umkleide mit Dusche, Tiefkühlzelle für die Versorgung „Essen auf Rädern“, moderne, ergonomische Arbeitsplätze für 12 bis 14 Mitarbeiter, Vorinstallation PV-Anlage.

KFZ-Fahrzeughalle. Stellplätze für acht Großfahrzeuge und einen Feldkochherd, drei Funktionsräume, Schwerlastregal für Material, Vorbereitung für Notstromeinspeisung, Vorhaltung von Druckluft- und Stromversorgung der Einsatzfahrzeuge.

TE

Der neue Gebäudekomplex für KS-Einsatzfahrzeuge, DRK-Geschäftsstelle und Lehrgangsteilnehmer befindet sich in Cochem-Brauheck, Jean-Pastor-Str. 1.

Der neue Gebäudekomplex für KS-Einsatzfahrzeuge, DRK-Geschäftsstelle und Lehrgangsteilnehmer befindet sich in Cochem-Brauheck, Jean-Pastor-Str. 1.

Für den 28. September diesen Jahres ist die Übergabe und Einweihung der neuen DRK-Geschäftsstelle und der Katastrophenschutz-Fahrzeughalle geplant. Fotos: TE

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