Allgemeine Berichte | 16.11.2016

Großaufgebot der Feuerwehr bei Brand auf Reiterhof in Adenau im Einsatz

Übergreifen der Flammen verhindert

Insgesamt waren 163 Feuerwehrkräfte bei dem Großbrand im Einsatz. WinklerTV

Adenau. Beim Brand des Reiterhofs Adenau konnten die angrenzende Reithalle und das Wohnhaus gerettet werden. Hierfür war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 16. November, ein Großaufgebot von 163 Einsatzkräften der Feuerwehr, Polizei, Schnelleinsatzgruppen (SEG) und auch die Hilfe von Landwirten notwendig. Zwei Zivilpersonen mussten mit leichter Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Tiere konnten gerettet werden. Schadstoffe konnten bei Luftmessungen nicht festgestellt werden. Dennoch waren die Adenauer Bürger per Radio dazu aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bereits bei Eintreffen an der Einsatzstelle gegen 18:15 Uhr bot sich den Einsatzkräften ein Vollbrand des Stroh- und Heulagers, sowie der Stallungen. Etwa eine Stunde zuvor war die Feuerwehr Adenau schon ein Mal zu einem Strohballenbrand am Reiterhof alarmiert worden. Die Strohballen konnten jedoch schnell gelöscht werden. Das Feuer drohte besonders in der Anfangszeit, auf die angrenzenden Gebäudeteile und das nahestehende Wohnhaus überzugreifen. Hierfür wurde eine zweite Drehleiter aus Altenahr angefordert. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden. Die Polizei richtete eine größere Absperrung ein, da die Zufahrt zur Einsatzstelle anfangs erschwert war. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurde das Löschwasser im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen (TLF) vom ehemaligen Adenauer Schwimmbad an die Einsatzstelle heran gebracht. Hierfür wurden zunächst alle Tanklöschfahrzeuge der Verbandsgemeinde Adenau alarmiert. Wenig später wurden zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus der Kreisstadt Ahrweiler und der Verbandsgemeinde Kelberg alarmiert. Zwei Landwirte brachten mit 10.000-Liter-Fässern ebenfalls Wasser zur Einsatzstelle. Der Atemschutzgerätewagen aus Ahrweiler kam ebenfalls zum Einsatz, da eine große Anzahl an Atemschutzgeräten gebraucht wurde. Zum Eigenschutz und zur Verpflegung waren die Schnelleinsatzgruppen (SEG) Adenau und Ahrweiler alarmiert worden. Zur Koordination der medizinischen Einheiten waren der Organisatorische Leiter (OrgL) und der Leitende Notarzt (LNA) vor Ort. Mit einem Bagger wurden die Glutnester aufgedeckt.

Pressemitteilung

Feuerwehren der VG Adenau

Insgesamt waren 163 Feuerwehrkräfte bei dem Großbrand im Einsatz. Foto: WinklerTV

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