Allgemeine Berichte | 22.05.2017

Höhenretter des THW Bendorf sind für den Ernstfall ausgebildet

Übung macht den Meister – Stillstand ist Rückschritt

Rettungsübung der Höhenretter zur Seibahnevakuierung in Cochem

An jeder Gondel muss das Seilfahrgerät umgehängt werden.Fotos: THW Bendorf

Bendorf / Cochem. Die Höhenrettungsgruppe des THW Bendorf ist fest im Alarmplan der Seilbahnrettung in Cochem integriert. Daher folgt sie gerne der jährlichen Einladung des Betreibers zur Rettungsübung.

Nach einer kurzen Lagebesprechung und Erörterung der örtlichen Gegebenheiten wie spezielle Gefahren, Vorgehensweise, etc. machte sich ein Teil mit der Ausrüstung auf den Weg zu einer Stütze der Seilbahn, von wo aus der Rettungsabschnitt des Bendorfer Teams begann, der andere Teil des Teams wurde in den Gondeln positioniert zur Darstellung der zu rettenden Personen.

In diesem Fall galt es insgesamt vier Personen aus dem Abschnitt zu Evakuieren. Diese waren auf drei Gondeln verteilt. Insgesamt mussten vier Gondeln überfahren werden (es muss an jeder Gondel das Seilfahrgerät umgehängt werden). Diese Aufgabe meisterten die Bendorfer Helfer in insgesamt 45 Minuten. Nach weiteren fünf Minuten war der Retter am Boden, das Material konnte zurückgebaut werden und die Höhenretter machten sich auf den Weg zurück zur Talstation.

Nach dem Mittagessen startete der zweite Durchgang, diesmal auf der Talfahrerseite.

Ebenfalls an der Übung beteiligt waren die Bergwacht Cochem und die Bergwacht Ettringen, mit denen die Zusammenarbeit reibungslos funktionierte.

Auch wenn ihr System schnell und sicher ist, konnten die Höhenretter wieder neue Erkenntnisse sammeln, um ihr Vorgehen für den Ernstfall zu optimieren. Dafür sind solche Übungen wichtig. Denn Stillstand bedeutet Rückschritt und nur Übung macht den Meister.

Pressemitteilung

des THW Bendorf

Übung macht den Meister – Stillstand ist Rückschritt

An jeder Gondel muss das Seilfahrgerät umgehängt werden. Fotos: THW Bendorf

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