Allgemeine Berichte | 11.01.2018

Die Jugendfeuerwehr Grafschaft probte den Ernstfall

Übung über 24 Stunden

Bei verschiedenen Einsätzen und Übungen konnten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen. privat

Grafschaft. Zum Jahresabschluss haben die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Grafschaft eine 24-Stunden-Übung durchgeführt. Begonnen hat die Übung um 18 Uhr mit der Verteilung des Dienstplanes und der Aufteilung auf die Fahrzeuge. Anschließend konnten die Jugendlichen ihren Schlafplatz in der Halle einrichten. Während des Aufbaus kam es zum ersten Einsatz, der sich auf der Einsatzfahrt als Fehlalarm entpuppte. Nachdem die Einsatzfahrt beendet war, hat die Wehrleitung es sich nicht nehmen lassen, das Abendessen zu spendieren. Nach dem Abendessen setzte sich die Gruppe gemütlich zusammen, um einen Film zu schauen, der durch einen Großbrand gestört wurde. Auf der Einsatzfahrt stellte sich heraus, dass „Hinter der Hage“ mehrere Strohballen brannten. Der Brand konnte von der Jugendfeuerwehr mit drei C-Strahlrohren gelöscht werden. Nachdem der Einsatz zu Ende war, kehrten alle wieder in die Feuerwehrhalle zurück und weiter ging es mit dem Film. Während des gesamten Abends gingen immer wieder Fehlalarme los, die die Jugendlichen aus der Ruhe brachten. Um 2 Uhr nachts haben die Betreuer es dann endlich geschafft, die Jugendlichen zur Ruhe zu bringen. Gegen 6 Uhr war dann die Nachtruhe wieder zu Ende, da eine vermisste Person gemeldet war. Die Teilnehmenden teilten sich in mehrere Gruppen auf, um die vermisste Person im Dorf und Umgebung zu suchen. Mit dem Auffinden der Person war die Übung beendet und alle trafen sich im Feuerwehrhaus zum Frühstück. Zur Feuerwehr gehört nicht nur Praxis, sondern auch die Theorie, die nach dem Frühstück durchgeführt wurde. Um 10 Uhr kam die Wehrleitung zu Besuch, die der Jugend bei der Bergung einer eingeklemmten Person über die Schulter schaute. Anschließend durften die Jugendlichen auf dem Vorplatz mit Übungsschaum üben, bis es gegen 13 Uhr Mittagessen gab. Um 15 Uhr stand ein Besuch bei der Bundesfeuerwehr auf dem Programm. Dort durften die Jugendlichen sich in der Atemschutzübungsstrecke austoben. Müde und erschöpft ging es nach der Bundesfeuerwehr zurück zur Feuerwehrhalle, um den Tag ausklingen zu lassen. Um 18 Uhr wurde die Übung beendet. An dieser 24-Stunden-Übung waren 18 Jugendliche beteiligt, die von sieben Betreuern beaufsichtigt wurden. Alle Einsätze starteten mit dem Erklingen einer alten Handsirene und wurden von Blaulicht und Martinshorn begleitet. Dies sorgte jedes Mal für Adrenalin, Aufregung und Spaß. Abschließend kann gesagt werden, dass die Übung der Jugendfeuerwehr ein voller Erfolg war und positiv angenommen wurde. Auch für das Jahr 2018 ist wieder eine derartige Übung geplant.

Bei verschiedenen Einsätzen und Übungen konnten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen. Foto: privat

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Kommentare
12.01.201808:42 Uhr
Claus

Ich denke bei Blaulicht und Martinshorn eigentlich an einen Notfall, und nehme da als Verkehrsteilnehmer auch mal einen Bordsteinkontakt meiner Felgen o.ä. in Kauf, um Einsatzfahrzeugen möglichst schnell die Vorfahrt zu gewähren.
Jetzt lese ich, in der Grafschaft kann das auch einfach ein Bestandteil der Kinderbelustigung sein?

Will damit nicht die Jugendarbeit der Feuerwehr in ein schlechtes Licht rücken, die ist sicher auch notwendig für den Bestand dieser wichtigen Einrichtung. Aber der Zweck heiligt nicht jedes Mittel. Stelle mir auch die Frage, ob der Alltag einer freiwilligen Feuerwehr in kleineren Ortschaften so mit dem einer Berufsfeuerwehr vergleichbar ist, dass dort 24-Schichten geübt werden müssen - von Kindern. Ich werd mich da bei meiner örtlichen Wehr bei Gelegenheit erkundigen. Eine Kinderabteilung haben die auch, sowas habe ich hier aber noch nicht gelesen.

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