Allgemeine Berichte | 03.07.2023

Freiwillige Feuerwehr Dieblich

Übungsmarathon: sechs Stunden Ausbildung am laufenden Band

Gestartet wurde mit Knobelaufgaben, die es anhand der auf dem Löschfahrzeug vorhandenen Mittel zu lösen galt. Hier waren sowohl Improvisationstalent als auch teamorientiertes Handeln gefragt. Quellen: Freiwillige Feuerwehr Dieblich

Dieblich. Mitte Juni fand nach der Corona-Zwangspause erstmals wieder der Übungsmarathon in seiner ursprünglichen Form, mit vier Übungen und Szenarien nacheinander, statt. Dies bedeutete viel Arbeit für die Dieblicher Kameradinnen und Kameraden. Bereits im Vorfeld wurde von vier unterschiedlichen Gruppenführern je eine Übung vorbereitet.

Gestartet wurde mit Knobelaufgaben, die es anhand der auf dem Löschfahrzeug vorhandenen Mittel zu lösen galt. Hier waren sowohl Improvisationstalent als auch teamorientiertes Handeln gefragt. So konnten Gegenstände hochgehoben und umgesetzt werden ohne sie zu berühren oder Dinge aus Bereichen gebracht werden ohne diese zu betreten.

Nach dieser Übung folgte das erste Einsatzszenario. Auf dem Berg hatte ein Traktorfahrer beim Rangieren mit Quaderballen eine Stromleitung heruntergerissen. Zudem waren mehrere Ballen umgestürzt und hatten eine Person unter sich begraben. Für den Gruppenführer galt es erst einmal, den Eigenschutz seiner Mannschaft zu beachten, da unklar war, ob die abgerissene Leitung noch Spannung führte. Es galt zudem, den Traktorfahrer zu betreuen, der noch unter Schock in seinem Gefährt saß. Nachdem über Funk die Rückmeldung kam, dass die Leitung sicher freigeschaltet sei, konnte die Rettung der beiden Personen beginnen. Mit reichlich Manpower konnte auch die Person unter den Ballen zügig befreit und somit das Übungsziel erreicht werden.

Nach einer Nachbesprechung, in der nochmal konkret auf die Gefahren des elektrischen Stroms eingegangen wurde, ging es zurück zum Gerätehaus. Hier galt es, die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen und sich etwas zu erfrischen, bevor die nächste „Alarmierung“ kam. Gemeldet wurde ein Flächenbrand im hinteren Bereich der Mühlhöll. Mit dem entsprechenden Equipment für solche Vegetationsbrände wurde das Feuer zügig bekämpft. Da der Brand auf die Wohnbebauung überzugreifen drohte, wurde parallel eine Wasserversorgung vom Hydranten aufgebaut und vorsorglich ein Verteiler gesetzt. Auch hier war der Übungsleiter und Initiator der Übung zufrieden mit der Leistung der Mannschaft.

Das vierte und letzte Szenario sollte es nochmal in sich haben. Nachdem die einzelnen Positionen getauscht waren, erfolgte über Funk die Durchsage: „Rauchentwicklung aus Gebäude vermutlich noch Personen im Gebäude“. Bereits auf der Anfahrt legte der erste Trupp Atemschutz an. An der Einsatzstelle angekommen, wurde umgehend eine Wasserversorgung vom Hydranten aufgebaut und ein Verteiler am Hauseingang gesetzt, während der Gruppenführer gemeinsam mit dem Melder die Erkundung übernahm. Auf einem Balkon auf der Gebäuderückseite wurde der Hausbesitzer angetroffen. Dieser wurde von den mit dem MTF nachgerückten Kräften über die Steckleiter gerettet. Von ihm bekam der Einsatzleiter sowohl den Schlüssel zum Hauseingang als auch die Information, dass sich noch eine weitere Person im Gebäude befand. Zwischenzeitlich standen zwei Trupps unter Atemschutz am Hauseingang bereit. Diese machten sich umgehend auf die Suche nach der Person. Nachdem im ersten Stock eine Zwischentür gewaltsam geöffnet wurde, konnte die Person zügig gefunden und aus dem Haus gebracht werden. Abschließend wurden der Brand durch den zweiten Trupp im Gebäude gelöscht und alle weiteren Räume durchsucht. Auch hier wurde das Übungsziel erreicht und man war zufrieden mit der Leistung. Nachdem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet und einsatzbereit waren, gab es für die Mannschaft noch eine kleine Stärkung. So klang der Tag aus, bei dem die Wehr bei den unterschiedlichsten Herausforderungen ihr Können und Wissen erneut unter Beweis gestellt hatte.

Pressemitteilung der

Freiwillige Feuerwehr Dieblich

Einsatzszenario: auf dem Berg hatte ein Traktorfahrer beim Rangieren mit Quaderballen eine Stromleitung heruntergerissen. Zudem waren mehrere Ballen umgestürzt und hatten eine Person unter sich begraben.

Einsatzszenario: auf dem Berg hatte ein Traktorfahrer beim Rangieren mit Quaderballen eine Stromleitung heruntergerissen. Zudem waren mehrere Ballen umgestürzt und hatten eine Person unter sich begraben.

Mit dem entsprechenden Equipment für solche Vegetationsbrände wurde das Feuer zügig bekämpft.

Mit dem entsprechenden Equipment für solche Vegetationsbrände wurde das Feuer zügig bekämpft.

Über Funk kam die Durchsage: „Rauchentwicklung aus Gebäude vermutlich noch Personen im Gebäude“.

Über Funk kam die Durchsage: „Rauchentwicklung aus Gebäude vermutlich noch Personen im Gebäude“.

Gestartet wurde mit Knobelaufgaben, die es anhand der auf dem Löschfahrzeug vorhandenen Mittel zu lösen galt. Hier waren sowohl Improvisationstalent als auch teamorientiertes Handeln gefragt. Quellen: Freiwillige Feuerwehr Dieblich

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