Allgemeine Berichte | 03.11.2017

Grundschule „St. Peter und Paul“ - Urmitz-Bahnhof

„Uhr-Aufführung“

Die Schüler bei ihrem Auftritt.Privat

Urmitz-Bahnhof. Vor kurzem lud die dritte Klasse der Urmitz-Bahnhofer Grundschule ihre Mitschüler, Lehrerinnen und Eltern zu einer „Uhr-Aufführung“ ein. Einige Wochen haben die Kinder zusammen mit ihrer Musiklehrerin Elisabeth Rech Lieder zum Thema „Zeit/ Uhr“ einstudiert. Sie lernten, Uhrengeräusche mit eigener Stimme und Orff-Instrumenten nachzuahmen. So fanden sich die Zuschauer zunächst in einem Uhrenladen wieder, wo große Standuhren laut vor sich her tickten und hin und wieder einen Gong hören ließen. Nach einer Begrüßung der Gäste hörten die Anwesenden aus der Sinfonie Nr. 101 von Joseph Haydn das Stück „Die Uhr“, begleitet von dem gleichmäßigen Ticken der Drittklässler. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich im Lied „Große Uhren“ in ihrer Unterschiedlichkeit vor. Nun trieben die Mädchen der dritten Klasse als Mäuse verkleidet in dem Uhrenladen ihr Unwesen und brachten die Uhren, die zunächst standhaft ihr „Ding-dong-Ostinato“ entgegenhielten, aus dem Takt (Lied „Was haben die Mäuse mit der Uhr gemacht?“). Nach einem Szenenwechsel sah man ein Bett mit einem schlafenden Kind darin, ein Nachttisch mit Lampe und einem Wecker. Im Lied „In der Küche tickt die Uhr“ wurden die nächtlichen Ängste eines Kindes thematisiert, das alleine zu Hause ist. Der lustige, bunte Wecker sorgte aber dann dafür, dass alle - auch die Zuschauer - aus diesem Gefühl der Angst befreit und durch Bewegungen aus der Starre erweckt wurden. „Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?“ sangen die Kinder als Schlusslied und waren selber überrascht, dass ihre Aufführung, die von allen mit großem Applaus gewürdigt wurde, schon zu Ende ist. „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage…“

Die Schüler bei ihrem Auftritt.Foto: Privat

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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