Allgemeine Berichte | 04.07.2018

Buschhovener Schüler erlebten ein besonderes Theatererlebnis

„Um Himmels Willen, Ikarus“

Zuschauersitze waren als Labyrinth angeordnet, intensives Spiel der Akteure bewegte die Zuschauer

Die Kinder der Jahrgänge 3 und 4 der Schule am Burgweiher waren begeistert von ihrem Theatererlebnis.  privat

Swisttal/Bonn. Der Theaterraum ein Labyrinth, die Zuschauer sitzen mittendrin. So erlebten die Kinder der Jahrgänge 3 und 4 der Schule am Burgweiher aus Buschhoven das Stück „Um Himmels Willen, Ikarus“ am Theater Marabu in Bonn.

Schon im Vorraum des Theaters lernten die Schülerinnen und Schüler die Hauptdarsteller kennen, die sich langsam durch die Kindermenge bewegten und dabei leise die Leitmelodie des Stücks auf dem Akkordeon spielten. In kleinen Gruppen wurden die schon sehr gespannten Kinder von den Schauspielern in den Aufführungsraum geführt, in dem die Zuschauersitze als Labyrinth angeordnet waren. Als alle ihre Plätze gefunden hatten, versuchte Vater Dädalus, sich mit Hilfe eines gespannten Fadens in seinem Labyrinth zurechtzufinden. Sein Sohn Ikarus folgte ihm etwas später nach, und im Zentrum des Labyrinths setzten Vater und Sohn ihre gemeinsame Suche nach einem Ausweg aus dem Irrgarten fort. Sie irrten umher, verloren sich aus den Augen und fanden immer wieder zueinander, bis sie schließlich dem Labyrinth „entfliegen“ konnten.

Auf sehr poetische Weise, begleitet von Musik und Gesang, führten die Darsteller ihr Publikum durch den alten Mythos der Ikarus-Geschichte und bezogen dabei immer wieder die Kinder mit ein. „Ich musste erst lachen, dann habe ich mich mal richtig erschreckt, und dann musste ich fast weinen.“ Diese Worte einer Schülerin aus der vierten Klasse fassten die ganze Gefühlspalette zusammen, die das intensive Spiel der beiden Akteure bei den Zuschauern hervorrufen konnte.

Dieses besondere Theatererlebnis werden die Kinder sicher noch lange in Erinnerung behalten.

Die Kinder der Jahrgänge 3 und 4 der Schule am Burgweiher waren begeistert von ihrem Theatererlebnis. Foto: privat

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