Nutzung der Bücherzelle in Rheinbreitbach
Unglaublich aber wahr!
Muss Leseangebot wegen Missbrauch beendet werden?
Rheinbreitbach. Menschen, die Bücher in eine Bücherzelle stellen, sollten doch wohl lesen können. Das dürfte man zumindest annehmen. In Rheinbreitbach jedoch sieht die Realität jedoch anders aus. Die auf dem Boden angebrachte Bitte, dort keine Bücher zu deponieren, wird regelmäßig missachtet. Immer wieder dient dieser Platz der Entsorgung muffiger Kellerfunde. Auch gut erhaltene Bücher werden dort immer wieder in den Straßenschmutz gekippt und müssen dann leider verdreckt und durchnässt entsorgt werden. Die sichtbar an den Regalen angebrachten Bitten: Keine Fachbücher und Lexika einstellen; In ein volles Regale keine Bücher mehr einstellen; Keine schmutzigen Bücher entsorgen werden geflissentlich übersehen. Zeitweise quellen die Regale über von unbrauchbarer Literatur wie bspw. ganzen Sammlungen von Uralt-Zeitschriften, Finanz- und Rechtsratgebern oder mehrbändigen Taschenlexika. Obwohl jedem Haushalt Mülltonnen zur Verfügung stehen, mussten die Betreuerinnen seit der Eröffnung der Bücherzelle mehrere Zentner unbrauchbarer Bücher entsorgen. Um diesem Ärgernis und Missbrauch ein Ende zu setzen, steht die Überlegung im Raum, die Bücherzelle zu schließen. Dies würde dann leider auch die vielen Leserinnen und Leser treffen, die die Regeln zur Nutzung der Bücherzelle beachten.
Pressemitteilung
Initiative Rheinbreitbach 2030
