Allgemeine Berichte | 28.07.2025, 09:33 Uhr

Unkel erlebte vier Tage voller Brauchtum und Feierlaune

Unkel feiert St. Pantaleon Kirmes und 250 Jahre Junggesellenverein

Der Junggesellenverein Unkel. Foto: privat
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Unkel. Einen alljährlichen Anlass, um in der Rotweinstadt Unkel ausgiebig gemeinsam zu feiern, lieferte wieder die Unkeler St. Pantaleon Kirmes. Die vom Jung- und Bürgergesellenverein Unkel organisierte Veranstaltung zog auch dieses Jahr zwischen dem 24. und 27. Juli mehrere hundert Besucher ins schöne Unkel.

Im Mittelpunkt standen das 250-Jährige Jubiläum des Junggesellenvereins und selbstverständlich die Königspaare des Unkeler Jung- und Bürgergesellenvereins. In diesem Jahr haben beide Vereine wieder ein Vater-Sohn Duo, welches aus Adrian Veithen und Henrike Melms als Junggesellenkönigspaar und seinen Eltern Jürgen Göllner und Antoinette Veithen als Bürgerkönigspaar bestand. Adrian Veithen tritt in die Fußstapfen von Christian Füllenbach und Jürgen Göllner in die von Christoph Füllenbach. Der Kampf um die Königstitel wurde am Sonntag eine Woche vor Kirmes im Gerhardswinkel ausgetragen.

Das Kirmeswochenende startete dieses Jahr aufgrund des Stiftungsfestes bereits am Donnerstag den 24. Juli mit einem großen Zapfenstreich auf dem unteren Marktplatz. Der Freitag beginnt traditionell mit dem Aufhängen des vom Junggesellenkönigspaar selbstgebaute Kirmesmannes unter dem Zeltgiebel. Im Anschluss versetzten die Mitglieder der beiden Vereine sich gemeinsam mit Besuchern aus der Umgebung unter dem Motto: „ Elektro x Dorf“ ins Elektrodorf mit den beiden bekannten DJs „Jerome“ und „Noisetime“ und eröffneten die Tanzfläche. Nach einem erfolgreichen Start in die Kirmes, folgte am Samstag der Junggesellentag. Dieser startete um 14 Uhr mit dem Preisschwenken das Laurin Zimmermann aus Ohlenberg für sich entscheiden konnte. Somit geht der Bundesmeister aller Klassen nach Ohlenberg.

Kurz vor 17 Uhr hallt „Aufstellung bitte!“ durchs Festzelt, woraufhin sich die Uniformierten des Unkeler Junggesellenvereins und die Brudervereine im Zelt parat machten, um den Königszug in Richtung Rathaus zu starten. Am Rathaus erfolgte dann die Abholung der restlichen Mitglieder des Vereins und des Kirchenfähnrichs und der Zug zog weiter in Richtung Königspaar. Nach Abholung und kurzer Stärkung beim Königspaar zog der der Zug weiter zum unteren Markt, wo die traditionelle Kettenübergabe an den neuen König stattfand. Wie jedes Jahr drängten sich hier die ortsansässigen, um dem neuen Königspaar zuzujubeln. Durch die Innenstadt ging es zurück zum Festzelt, wo das Königspaar beim traditionellen Königswalzer nochmal gefeiert wurde. Anschließend stand mit „Querfeldbeat“ die nächste Partyband auf der Bühne und sorgte für den Rest des Abends für gute Stimmung.

Am Sonntag, den 28. Juli startete der Bürgertag um 9:30 Uhr mit dem Kirchgang in der St. Pantaleon Kirche in Unkel. Im Anschluss folgte das Fähndelschwenken im Gemeindegarten und die Prozession zum Festzelt. Dort sorgten dieses Jahr die „Die Kuhlen Musikanten” für ausgelassene Stimmung beim Frühshoppen. Diese gute Stimmung übertrug sich auch auf die Fähnriche beim Fässchenschwenk-Wettbewerb. Mit vielen ausgefallenen Kostümen traten sowohl Junggesellen als auch verheiratete am Kirmessonntag erneut gegeneinander an, um das Bierfass zu gewinnen. Zeitgleich wurde wie im letzten Jahr ein Kinderprogramm auf dem Kirmesplatz organisiert.

Auch am Sonntag fiel um 17 Uhr der Startschuss für den Königszug. Vom Willy-Brandt-Platz aus zogen die Uniformierten des Bürgervereins, der Junggesellenverein und die Brudervereine des Bürgervereins in Richtung Königspaar. Nachdem das Königspaar und ihr Gefolge abgeholt wurden, erwarteten die Zuschauer den Umzug zur Kettenübergabe am Alten Rathaus in Unkel und folgten dem Zug anschließend zum Festzelt. Im Kirmeszelt angekommen, ließ sich das neu gekrönte Königspaar hochleben und startete mit einem Walzer in den Königsball.

Video: Fahnenschwenken auf der Kirmes in Unkel 2025
© SvM
Auf der Kirmes in Unkel durfte das traditionelle Fahnenschwenken zu Ehren des Königspaars nicht fehlen.
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Der Junggesellenverein Unkel. Foto: privat

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