Allgemeine Berichte | 02.09.2024

Lucie I. übergab Krone und Zepter an Maria II.

Unkel hat eine neue Weinkönigin

Die Delegation aus Kamen mit Bürgermeister Alfons Mußhoff (5.v.l.) und Bürgermeisterin Elke Kappen (ganz in rot).  Fotos: JS

Unkel. Die Sonne lachte mit den Menschen in Unkel um die Wette, als am vergangenen Samstag um 12 Uhr die Wein-und Essensstände öffneten und die Bläserfreunde Niederdollendorf ihre ersten Töne anstimmten. Es war Weinfest in Unkel. Gleichzeitig fanden die jährlichen Kunsttage statt. Zum zweiten Mal vom Kunstverein organisiert, bot sich den Gästen der Veranstaltungen von Freitag bis Sonntag die Möglichkeit, all die Kunstwerke in ansässigen Ladenlokalen zu bewundern, die in Unkel Tag für Tag entstanden sind. Am Willy-Brandt-Platz waren Buden aufgebaut, an denen die durstigen Besucherinnen und Besucher ein gutes Glas Wein genießen konnten. Zahlreiche Tische und Bänke luden zum Verweilen ein. Die Würstchen, die es an der Grillbude zu kaufen gab, verströmten einen leckeren Geruch.

Bürgermeister begrüßt Kamener Delegation

Um 15 Uhr begrüßte der neue Bürgermeister von Unkel, Alfons Mußhoff, vor dem Rathaus die Delegation aus der Partnerstadt Kamen in Nordrhein-Westfalen. An liebevoll dekorierten Stehtischen wurde heimischer Wein gereicht. Für den Rheinländer mit westfälischem Migrationshintergrund, wie er sich selbst bezeichnete, war diese Veranstaltung, neben der Kirmes, der erste große Termin seit seiner Amtseinführung und er genoss ihn sichtlich. „Die Partnerschaft mit Kamen liegt mir am Herzen“, sagte er. Bürgermeisterin Elke Kappen Bedankte sich für die Einladung und brachte als Gastgeschenk, neben zwei Falschen Sekt auch eine Spende mit. „Wir haben die ‚Gastgeschenke inzwischen bereits alle ausgetauscht“, sagte sie. „Suchen Sie eine Organisation in Unkel aus, die Menschen hilft, die sollen dann das Geld bekommen.“

Sie kommen sehr gerne nach Unkel, die Kamener. „Die Menschen sind nett, die Umgebung toll und der Wein schmeckt gut“, sagte Thorsten Menne, Ehemann der Bürgermeisterin. „Wir kommen auch schon mal privat hierher. „ „Außerdem ist es so, dass sich die Bürgerinnen und Bürger beider Städte gut verstehen“, ergänzte Kappen ihren Mann. „Sie begegnen sich ganz unkompliziert.“ Neben der Delegation vor dem Rathaus hatten sich noch zwei Busse voll Kamener und Kamenerinnen auf dem Weg zum Weinfest gemacht. Sie kamen per Schiff an und wurden am Anleger abgeholt.

Kamen und Unkel verabschieden Weinkönigin

So trafen sich dann ca. 150 Gäste aus NRW am Festplatz mit denen, die bereits geduldig warteten, um der feierlichen Übergabe des Zepters und der Krone der Weinkönigin beizuwohnen. Die Übergabe der Krone wird eine Premiere sein. Bisher wurde lediglich das Zepter übergeben. In einer feierlichen Prozession marschierten das alte und das neue Weinköniginnentrio, gemeinsam mit Mitgliedern des Junggesellenvereins, dem Moderatoren-Duo Emma Kessler und Markus Winkelbach, dem Bürgermeister aus Unkel und der Bürgermeisterin aus Kamen und weiteren Teilnehmenden auf dem Festplatz ein.

Mußhoff begrüßte alle Gäste herzlich und nahm mit bewegenden Worten Abschied von Lucie I. und ihren Weinprinzessinnen. Seine Worte zum Abschied zeigten die Beliebtheit des Weintrios. „Du hast das Amt mit Anmut, Würde und Begeisterung bekleidet und gezeigt, dass es wichtig ist, Traditionen zu pflegen. Dafür zollen wir dir Dank und Anerkennung. Du hast Unkel als Botschafterin großartig präsentiert“. Es folgten ein paar Worte der Bürgermeisterin. Kappen betonte, dass nach Unkel kommen so etwas wie nach Hause kommen ist und stellte kurz ihr ungewöhnliches Gastgeschenk vor.

Abschied und erste Worte

Dann war es so weit. Lucie I nahm mit bewegenden Worten Abschied und bedankte sich bei all denen, die sie im Laufe ihrer Amtszeit tatkräftig unterstützten. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte sie. Die Rührung war so groß, dass sie die Rede kurz abbrechen musste, um sich ein wenig zu sammeln. Schließlich stellte Kessler die neue Weinkönigin „Burgundia“ Maria II. (Maria Rechmann) und ihre Weinprinzessinnen Lea Adenauer und Saskia Corvinus vor. Alle drei sind seit langem in Unkeler Vereinen aktiv. „Mit diesem Trio wird es nie langweilig werden“, versprach die Moderatorin mit einem Augenzwinkern.

Dann übernahm Maria II das Wort, bedankte sich ebenfalls bei ihren Helferinnen und Helfern und stieß dann, zum ersten Mal mit ihrem Trinkspruch, gemeinsam mit allen Feiernden auf ihre neue Amtszeit an. Nach der Blumenübergabe an das scheidende Weintrio, zeigten die Fähnriche der anwesenden Junggesellenvereine, eine Kostprobe ihrer Schwenkkunst. Muriel Tillmann kam dabei eine Doppelfunktion zu, bekleidete sie doch in Personalunion die Positionen der scheidenden Weinprinzessin und die des Fähnrichs des Unkeler Junggesellenvereins.

Ein Walzer auf dem Willy-Brandt-Platz

Schließlich forderte Bürgermeister Mußhoff die neue Weinkönigin von Unkel zum Tanz auf und auch die Bürgermeisterin von Kamen und die Weinprinzessinnen drehten sich bei Walzerklängen auf dem Parkett. Schließlich war es vollbracht und der Festzug verließ unter musikalischer Begleitung schließlich den Willy-Brandt-Platz.

„Burgundia“ Maria II. wurde feierlich inthronisiert.

„Burgundia“ Maria II. wurde feierlich inthronisiert.

Die Delegation aus Kamen mit Bürgermeister Alfons Mußhoff (5.v.l.) und Bürgermeisterin Elke Kappen (ganz in rot). Fotos: JS

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