Allgemeine Berichte | 24.11.2022

Erfreuliche Resonanz beim Start der Bürgeraktion „Streuobstwiese“ der Stadt Unkel

Unkeler Bürger pflanzten 60 Obstbäume

Von Wolfgang Plöger (vorne Mitte) ging nicht nur die Initiative zur Bürgeraktion „Streuobstwiese“ Unkel aus, der 1. Beigeordnete der Kulturstadt packte bei der Einpflanzung der 60 Obstbäume auch selbst mit. Foto: Kulturstadt Unkel/ Homann

Unkel. Martin Luther hätte bekanntlich auch angesichts eines möglichen Weltuntergangs noch ein Apfelbäumchen pflanzen wollen. Ein gutes Omen, denn Unkel droht selbiger nicht und trotzdem machte sich in der Kulturstadt am Rhein kürzlich eine ganze Reihe von Einwohnerinnen und Einwohnern ans Werk, gleich eine größere Anzahl Obstbäume zu erden. Rund 20 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der Bürgeraktion „Streuobstwiese“, die die Stadt Unkel in Person ihres 1. Stadtbeigeordneten Wolfgang Plöger initiiert hatte.

Im 1. Pflanzabschnitt in Unkel-Süd zwischen Bebauungsgebiet und B 42 wurden zunächst insgesamt 60 Bäume eingesetzt, von denen der Großteil auf 50 Apfelbäume entfiel. Ergänzend konnten 5 Pflaumen- und 5 Birnenbäume in die Erde gebracht werden.

Tatkräftig unterstützt wurde die Anlage der Streuobstwiese im Vorfeld sowie am Tag selbst vom städtischen Bau- und Betriebshof unter der Leitung von Frank Jax. Zudem brachte Eduard Richarz vom Obst- und Gartenbauverein Rheinbreitbach sein Fachwissen in die Schaffung des Biotops ein. Vor Ort wies er die Mitwirkenden in den Wurzel- und Baumschnitt ein, der grundsätzlich bei jeder Erstbepflanzung zu tätigen ist.

Dass die Resonanz sich derart erfreulich gestalten konnte, weckt beim 1. Beigeordneten der Kulturstadt am Rhein natürlich Hoffnung auf weitere Erfolgstaten im grünen Bereich. „In der Folge werden nun noch 40 weitere Obstbäume auf Flächen im südöstlichen Teil des Baugebiets Unkel-Süd eingebracht. Es wäre schön, wenn wir auch dabei wieder gemeinsam mit der interessierten Bevölkerung derart zielführend tätig werden könnten“, so Wolfgang Plöger, dessen Dank auch dem Sponsor der Obstbäume gilt: Gestiftet wurden die insgesamt 100 Pflanzen nämlich von Haus Rabenhorst, namentlich Geschäftsführer Klaus-Jürgen Philipp.

Gemäß ihrer Planung hofft die Stadt Unkel, dass auch die weiteren Pflanzungen im Rahmen des Streuobstwiesen-Projektes von Unkeler Bürgerinnen und Bürgern ehrenamtlich übernommen- und wenigstens einmal pro Jahr gepflegt werden. Gekrönt wird das honorige Wirken von einem einmal jährlich stattfindenden Erntefest zur Feier des gewonnenen Ertrags.

Blühende Landschaften in der Kulturstadt machen aber nicht nur im Hinblick auf Ernährung und Gesundheitsvorsorge Sinn. Stadtbürgermeister Gerhard Hausen: „Streuobstwiesen sind besonders wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen, geben dem Boden Halt und besitzen identitätsstiftende, kulturelle Bedeutung. Dennoch stehen sie auf der Roten Liste gefährdeter Lebensräume. Dem möchten wir als Stadt gemeinsam mit unseren Einwohnerinnen und Einwohnern mit der „Bürgeraktion Streuobstwiese“ entgegenwirken“.

Pressemitteilung der

Stadt Unkel

Von Wolfgang Plöger (vorne Mitte) ging nicht nur die Initiative zur Bürgeraktion „Streuobstwiese“ Unkel aus, der 1. Beigeordnete der Kulturstadt packte bei der Einpflanzung der 60 Obstbäume auch selbst mit. Foto: Kulturstadt Unkel/ Homann

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"

Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang

  • Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
  • Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
  • Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Holz Loth-Entsorgung
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
SB Standesamt
Stellenanzeige mehrere Stellen
Anzeige Lange Samstage
Empfohlene Artikel
Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
15

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Andreas Bohn hat das Ehrenamt im Blut.  Foto: privat
247

Reifferscheid. In jeder Gemeinde gibt es Menschen, die im Hintergrund wirken, anpacken, zuhören und einfach da sind, wenn man sie braucht. In der Gemeinde Reifferscheid ist so ein Mensch Andreas Bohn. Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat. Als stellvertretender Ortsbürgermeister und langjähriges Mitglied im Gemeinderat hat er Verantwortung übernommen und die Entwicklung des Dorfes aktiv mitgestaltet.

Weiterlesen

Auf der Bühne herrschte bei den Spielen eine lockere Atmosphäre.  Foto:WAMFO.de
21

Nürburgring. Ally-Pally-Atmosphäre am Nürburgring: Tausende Fans der fliegenden Pfeile haben die Ringarena am vergangenen Samstag erneut in einen Darts-Tempel verwandelt. In den Trikots ihrer Lieblingsspieler oder kreativ verkleidet als Zwerg oder Zielscheibe, erlebten rund 4.000 Besucher bereits im fünften Jahr spannende Partien zwischen den bekannten Größen des (Dart)Sports. Auf der Bühne der „Darts-Arena“ lieferten sich die Darts-Stars spannende Duelle.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Ein LNG-Tank am LKW musste gekühlt werden.
136

Aufgrund eines beschädigten Gas-Kraftstofftanks mussten die Bergungsarbeiten unterbrochen werden

07.04.: LKW brennt vollständig aus - A3 über 9 Stunden vollständig gesperrt

Neustadt (Wied). Am 7. April 2026, gegen 15:30 Uhr, brach auf der Autobahn A3 bei Kilometer 54 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main ein Feuer an einem Sattelauflieger aus. Zunächst fing die rumänische Zugmaschine Feuer, welches sich anschließend auf den belgischen Auflieger, der mit Stückgut beladen war, ausbreitete. Beide Fahrzeugteile brannten vollständig aus. Der Fahrer konnte das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.

Weiterlesen

Symbolbild.
1186

Aufgrund von Wartungsarbeiten muss´die Stromversorgung zeitweise eingestellt werden

Kein Strom in Sinzig-Westum und Löhndorf

Sinzig. Am Dienstag, 14. April, führt die Rhein-Ahr-AöR Arbeiten an der Wasserversorgung in Sinzig-Westum durch. Zur Sicherheit der Arbeiter muss dazu ein Mittelspannungskabel der Energienetze Mittelrhein (enm) zeitweise abgeschaltet werden.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Titel
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Osterangebot
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Rund ums Haus
Container Anzeige
Rund ums Haus
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Ostergrußanzeige
Unterstützeranzeige
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in