Allgemeine Berichte | 11.02.2019, 15:36 Uhr

Europäischer Tag des Notrufes

Unnötige Anrufe gefährden Menschenleben

Am 11. Februar

Symbolbild. Foto: Rico_Loeb/pixabay
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Mainz. „Die Belastung der Notruf-Annahmestellen ist nicht nur wegen erhöhter Einsatzahlen gestiegen“, so Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, „auch die Anzahl der böswilligen Anrufe hat zugenommen.“ Der Präsident mahnt: „Durch solche Anrufe können Menschenleben gefährdet werden! Nutzen Sie den Notruf nur dann, wenn er wirklich notwendig ist. Fragen nach aktuellen Verkehrslagen oder anderer Alltagsangelegenheiten sind kein Grund, den Notruf 112 zu wählen.“

Für mehr als 500 Millionen Menschen europaweit stehe die „112“ als garantierte Rufnummer, um schnell und zuverlässige Hilfe zu erhalten. „Durch qualifizierte Disponenten in den Leitstellen werden die für die effektive Hilfe notwendigen Fragen gestellt, um genau die Hilfe alarmieren zu können, die benötigt wird“, so der Präsident, „auch erhält der Anrufer hilfreiche Anweisungen, was man selbst in solch einem Moment tun kann.“

Auch in sämtlichen Handynetzen führe die „112“ zur zuständigen Notrufzentrale. Der LFV Rheinland-Pfalz informiert anlässlich des europäischen Notruftags am 11. Februar über die einheitliche Notrufnummer:

  • Der Hintergrund: Dienstreise, Urlaub oder einfach so – die Mobilität innerhalb Europas ist hoch, eine EU-weit einheitliche Notrufnummer also sehr sinnvoll. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die „112“ merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!
  • Der Anruf: Die Notrufnummer „112“ kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein, da sonst die Verbindung „nach außen“ fehlt.
  • Die Kosten: Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der „112“ ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet. Abhängig vom jeweiligen nationalen System kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch, in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Zum Thema „Absetzen deines Notrufes“ wurden in einem Fachausschuss für Brandschutzerziehung- und -aufklärung eine Fachempfehlung herausgegeben, die seit 2018 als Standard gilt. Darin geht es vor allem um die Brandschutzerziehung von Kindern, die die Wichtigkeit der Notrufnummer „112“ und die Bedeutung vermittelt bekommen.

Pressemitteilung Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V

Symbolbild. Foto: Rico_Loeb/pixabay

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