Allgemeine Berichte | 16.10.2019, 10:06 Uhr

Hundekot schadet Biotop auf dem Rodderberg

Untere Naturschutzbehörde erneuert Wegeeinfassungen

Neue Infotafeln erklären Besonderheiten des Gebiets

Neue Tafeln informieren über die schützenswerten Magerwiesen und ihre Bewohner.Fotos: CEW
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Wachtberg. Ein alter Vulkanschlot ist der Rodderberg eigentlich. Wind und Wetter trugen Staub auf das Gestein und ließen im Laufe der Jahrtausende hier auf dem Geotop auch ein Biotop entstehen, das seltenen Pflanzen und Tieren eine Heimat bietet.

Freilaufende Hunde, Hundekot, trampelnde Füße und Vandalismus gefährden jedoch seit einiger Zeit das weiträumig einzigartige Gebiet.

Viele Spaziergänger suchen Erholung im Schutzgebiet des Rodderbergs.

Einige Tafeln informierten bisher über Besonderheiten des Areals. Nun sind zwei solcher Tafeln dazugekommen, die auch über den Sinn der Vorschrift auf den Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen, informieren.

Die Magerwiesen bieten nur durch ihre besondere Zusammensetzung den seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Wenn diese durch zu viel Hundekot „gedüngt“ wird, verändert sich die Zusammensetzung in einer Form, die diesen Lebensraum auf Dauer zerstört.

Ein weiteres Problem sind Hunde und Menschen, die die Wege verlassen, hatte Monika Hachtel jüngst im Rahmen einer Aktion der Biologischen Station erklärt. Mensch und Hund trampeln dabei nämlich ohne es zu ahnen wertvolle Pflanzen nieder und schrecken scheue Tiere auf. Oft bemerkten die Leute die flüchtenden Tiere nicht einmal.

Für Bodenbrüter und andere Spezies bedeute das jedoch oft das Ende einer Brutzeit. Gerade bei im Bestand bedrohten Tieren führe das zu einer weiteren Reduzierung.

Einen großen Schritt zur besseren Orientierung machte die Naturschutzbehörde im Laufe des letzten Monats. Die teilweise durch Vandalismus zerstörten Besucherführungen wurden entfernt und durch neue ersetzt.

Nun ist wieder deutlich zu erkennen, wo man entlanglaufen darf und wo nicht. Eindringlich werden die Besucher gebeten, sich an die Regeln zu halten, damit das besondere Gebiet in dieser Form erhalten bleiben kann.

Spazierengehen ist hier für Mensch und Hund nur auf den Wegen erlaubt.

Spazierengehen ist hier für Mensch und Hund nur auf den Wegen erlaubt.

Untere Naturschutzbehörde erneuert Wegeeinfassungen

Neue Tafeln informieren über die schützenswerten Magerwiesen und ihre Bewohner.Fotos: CEW

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