IHK Koblenz im Kreis Cochem-Zell
Unternehmen setzen auf Investitionen
Kreis Cochem-Zell. Trotz einer leichten Einfärbung hinsichtlich der Wachstumstendenzen gegenüber Herbst 2016 zeigen sich die Unternehmen im Kreis Cochem-Zell in der Winterumfrage 2016/2017 der IHK Koblenz weiter positiv in der Beurteilung der Geschäftslage. Der IHK Konjunkturklimaindikator liegt aktuell bei 114 Punkten - 124 Punkte Herbst 2016 - und verbleibt damit deutlich im Boom-Bereich oberhalb der 100 Punkte-Marke. Besonders erfreulich bei der aktuellen Abfrage der Wachstumsindikatoren, die Investitionsneigung der Unternehmen nimmt noch weiter zu. 47 Prozent der befragten Unternehmen in der Region beabsichtigen, ihre Investitionstätigkeit weiter deutlich auszubauen. Dies entspricht 31 Prozentpunkten, 16 Prozent mehr als noch in der Herbstumfrage 2016. Das ist erfreulich und stützt die Ergebnisse aus der Standortumfrage der IHK im vergangenen Jahr freut sich Knut Schneider, Regionalgeschäftsführer der IHK Koblenz. Dort hatten sich bereits viele Unternehmen dazu bekannt am Standort Cochem-Zell weiter wachsen zu wollen, allerdings die begrenzten Möglichkeiten angemahnt. Ein Ergebnis aus der Umfrage und den regelmäßigen Gesprächen mit Unternehmern aus der Region ist das Engagement für ein interkommunales Gewerbegebiet für den Kreis Cochem-Zell. Auch der Beschäftigungswert bleibt mit 20 Prozentpunkten - 32 Prozentpunkte im Herbst 2016 - weiterhin deutlich oberhalb der neutralen Schwelle von null Prozentpunkten. Die Knappheit beim Arbeitsmarktpotenzial und die damit verbundene schwierige Suche nach neuen Fachkräften, scheint aber einige Unternehmen in der Erwartungshaltung für die Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten zu bremsen. Bei dem vorherrschenden Vollbeschäftigungsniveau wird es daher immer notwendiger, auch im Bereich des Regionalmarketing die Kräfte zu bündeln um Fachkräfte außerhalb des Landkreises anzusprechen und für die Region zu begeistern. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten Cochem-Zell als Wirtschaftsstandort auf die Landkarte Deutschlands zu bringen“, so Schneider.
Pressemitteilung der
IHK Koblenz
