Allgemeine Berichte | 23.11.2017

Aktionstag des Tierschutzvereins Andernach

Unterschriften für die Einführung einer Katzenschutzverordnung

Am Stand des Tierschutzvereins im „Fressnapf“ konnten die Kunden nicht nur eine Spende abgeben, sondern sich auch durch eine Unterschrift für eine Katzenschutzverordnung einsetzen. privat

Mülheim-Kärlich. Die Einladung von Guido Mayer, dem Marktleiter des „Fressnapf“ in Mülheim-Kärlich, im Geschäft anlässlich des Martinsmarktes ein Stand aufzubauen, nahm der Tierschutzverein Andernach gerne an. Wer kennt nicht die Legende von Martin, der selbstlos seinen Mantel teilte, um einem frierenden Bettler die Hälfte zu geben. Gut zu wissen, dass im Tierheim Andernach keine Tiere frieren und hungern müssen, sondern eine liebevolle Betreuung durch engagiertes Fachpersonal und ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer erfahren. Um die bestmögliche Hilfe den Tieren zu leisten, ist das Tierheim jedoch auf Spenden angewiesen. Susanne Antweiler, Isabell Wienandt und Dorothee Schünemann-Diederichs mussten nicht lange warten, bis sich die Spendendose füllte. Vielen Kunden, die gerade für ihre Lieblinge eingekauft hatten, war es ein Anliegen, den Tierschutzverein mit seinen vielfältigen Aufgaben finanziell zu unterstützen. Besonders erfreulich war es, wenn die Vertreter des Tierschutzvereins im Gespräch erfuhren, dass ein Hund, eine Katze oder ein Kaninchen, das ehemals ein Bewohner des Tierheims Andernach war, zuhause wartet. In der beginnenden Winterzeit werden viele Katzen von aufmerksamen Menschen ins Tierheim gebracht, deren Überleben ohne einen warmen Platz und regelmäßiges Futter fraglich ist. Eine ärztliche Behandlung ist dann oft notwendig. Die Spenden werden auch für diese Aufgabe verwendet. Am besten wäre es, wenn gar nicht ein solches Katzenelend durch eine planlose und unverantwortliche Vermehrung entstehen würde. Aus diesem Grund fordert der Tierschutzverein Andernach eine Katzenschutzverordnung von den zuständigen Kommunen. Der ersten Vorsitzenden Dr. Monika Hildebrandt ist dies schon lange eine Herzensangelegenheit. Es brauchte keine Überzeugungskraft, um die Kunden zu bitten, sich mit ihrer Unterschrift für diese sinnvolle Forderung einzusetzen. „Warum gibt es nicht schon längst eine solche Verordnung? Das artet in Tierquälerei aus, wenn man kleine Katzen unversorgt dem Schicksal überlässt. Warum werden Katzen nicht gechippt und kastriert?“ Drängende Fragen, auf deren Antwort viele Tierfreunde warten. Der Tierschutzverein Andernach wird mit den gesammelten Unterschriften genau solche Fragen den Verantwortlichen in den zuständigen Gemeinden Stadt Andernach, Verbandsgemeinde Weißenthurm und Verbandsgemeinde Pellenz stellen. Als Tierärztin kann Dr. Monika Hildebrand sachkompetent die Argumente darlegen, die die Notwendigkeit einer Katzenschutzverordnung transparent machen. Info: www.tierheim-anderach.de Spenden: KSK Mayen IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43

Am Stand des Tierschutzvereins im „Fressnapf“ konnten die Kunden nicht nur eine Spende abgeben, sondern sich auch durch eine Unterschrift für eine Katzenschutzverordnung einsetzen. Foto: privat

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