Allgemeine Berichte | 28.09.2022

Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters spendet Betten für die Ukraine

Unterstützung für die Kinderhilfe

Jörg Geenen (2.v.l.), stv. KHDS-Geschäftsführer und die ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisation Kinderhilfe Tschernobyl beim Verladen der gespendeten Betten. Foto: privat

Dierdorf. Das Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) hat 25 Klinikbetten an die Kinderhilfe Tschernobyl gespendet. In einer gut vorbereiteten Aktion wurden in Selters zwei LKW mit Betten beladen. Diese befinden sich jetzt auf dem Weg in die umkämpften Gebiete in die Ukraine. Organisiert wurde der Transport von Christel und Hans-Peter Weißenfels von der Hilfsorganisation Kinderhilfe Tschernobyl, Heimbach-Weis. Der Verein, der sich vor mehr als drei Jahrzehnten gründete, hat neben zahlreichen Hilfsprojekten mit dem jetzigen Bettentransport bereits den achten Hilfstransport in die Ukraine realisiert. „In der Ukraine fehlt es Krankenhäusern an der nötigsten Ausstattung, zudem wurden viele Kliniken zerstört. Bestehende Gebäude müssen in Krankenhäuser umfunktioniert werden. Dort wird alles benötigt“, berichtet Hans-Peter Weißenfels. „Darum sind wir sehr dankbar für die Spende des KHDS“, so Christel Weißenfels weiter. Der stv. Klinikgeschäftsführer Jörg Geenen erklärt: „Gerne unterstützen wir die Kinderhilfe Tschernobyl bei ihrem humanitären Engagement und ich bin sehr froh darüber, dass die Betten, die „out-of-service“ sind und daher im Krankenhaus als Medizinprodukt nicht mehr eingesetzt werden dürfen nun einer weiteren sinnvollen Verwendung zugeführt werden.“ Selbstverständlich wurden nur voll funktionsfähige Betten mit Matratzen und vorhanden Ersatzteilen gespendet. Hans-Peter Weißenfels lässt wissen, dass der Transport bisher sicher und geplant verläuft. Die Hilfsorganisation rechnet in Kürze mit der Ankunft am Bestimmungsort.

Jörg Geenen (2.v.l.), stv. KHDS-Geschäftsführer und die ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisation Kinderhilfe Tschernobyl beim Verladen der gespendeten Betten. Foto: privat

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