Allgemeine Berichte | 31.07.2016, 12:00 Uhr

Ökumenische Pilgergruppe aus Remagen und Sinzig

Unterwegs auf dem Lutherweg

Pilger folgten den Spuren des Reformators unter Leitung von Kerstin Laubmann

Die Gruppe vor der Taufkirche St. Petri. Kerstin Laubmann
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Region. 2017 wird das Reformationsjubiläum gefeiert: 500 Jahre ist es dann her, dass Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel angeblich an die Tür der Wittenberger Schlosskirche nagelte und daraus die Reformation erwuchs. 2017 werden also die Luther-Orte in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen – hoffentlich – voll werden. Um die Orte noch in Ruhe zu erleben, machte sich eine ökumenische Pilgergruppe aus der Evangelischen Kirchengemeinde Remagen-Sinzig und der Pfarreiengemeinschaft St. Peter, Sinzig, auf den Lutherweg in Sachsen-Anhalt.

Geleitet wurde die Pilgerreise von Pfarrerin Kerstin Laubmann und Dekanatsreferent Wolfgang Henn. Eine Woche lang nahm die Pilgergruppe jeden Tag fünfzehn bis achtzehn Kilometer unter die Füße, um zum einen den Reformator und seine Gedanken kennenzulernen. Zugleich nahmen sie die besuchten Orte zum Anlass, um sich über zentrale Themen des Glaubens auszutauschen und mehr zu erfahren über die manchmal unterschiedliche Weise zu glauben. Unter den freundlichen Strahlen der Sonne und in der grünen Weite der Elbauen wurde gerade dieser Austausch als sehr bereichernd empfunden.

Und nun bleibt nur, allen zu empfehlen, nach Sachsen-Anhalt zu fahren, um sich die herrlichen Kirchen und ganz neuen und modernen Museen in Eisleben (Luthers Geburts- und Sterbeort), Mansfeld (wo Luther aufwuchs) und Wittenberg (wo Luther lehrte und die meiste Zeit seines Lebens verbrachte) anzusehen und sich anschließend im Wörlitzer Park von der Fülle der Bilder und Informationen zu erholen.

Die Gruppe vor der Taufkirche St. Petri. Foto: Kerstin Laubmann

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