Besuch für das erste Rheinbacher Damen-Dreigestirn
Unterwegs im Karneval mit den Schartenberghexen
Guggemusikkapelle aus Eisental in Baden begeisterte
Rheinbach. Jüngst waren in Rheinbach und Umgebung die Hexen unterwegs. Auf Einladung des Chefadjutanten des ersten Rheinbacher Damen-Dreigestirns Walter Weber besuchten die Schartenberghexen aus Eisental bei Bühl Rheinbach. Sie reisten mit 50 Personen an, um den rheinischen Karneval einmal kennenzulernen.
Als Erstes hatten die Hexen zusammen mit Prinz Michel I. (Michaela Wagner), Bauer Marian I. (Maria Bauerfeind) und Jungfrau Irina I. (Irina Weber) sowie der Gro-Rhei-Ka aus Rheinbach einen umjubelten Auftritt in der Vischeltalhalle in Freisheim mit Guggemusik und Hexentänzen.
Nachdem die Musiker ihr Quartier in Kuchenheim bezogen hatten, traf man sich im Eifeltor zum gemeinsamen Abendessen. Von dort aus zogen alle zusammen durch Rheinbach. Die Stadtsoldaten hatten eigens für diesen Besuch ihren Turm geöffnet, es wurde gefeiert und viel Musik gemacht, sodass der Turm wackelte.
Die Tollitäten zogen mit den Guggemusikern und der Gro-Rhei-Ka weiter ins „Endlos“, auch hier war alles bis auf den letzten Platz besetzt. Von da aus ging es weiter zur „Alten Post“, wo es sich der „schönste Wirt von Rheinbach“, Albert Berg, nicht nehmen ließ, das Damen-Dreigestirn auch etwas zu unterstützen. Dieses verlieh „Bert“ dafür seinen Orden. Nach einigen Getränken zog man weiter in die kleinste Kneipe von Rheinbach „Em Hamächer“, obwohl einige Musiker schon hinter der Theke standen und musizierten, passten beim besten Willen nicht Musiker und Gäste herein. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, es wurde auch auf der Straße gefeiert.
Gegen 22 Uhr begann der große Aufbruch in die Rheinbacher Stadthalle, wo die Hexenmusiker ein tolles Konzert gaben und auch noch ihre Hexentänze aufführten. Das Publikum war begeistert und forderte Zugaben, auch Bürgermeister Stefan Raetz war hellauf begeistert. Man ließ den Abend hier zusammen bei ein paar Bierchen ausklingen. Am nächsten Morgen traf man sich wieder in der Stadthalle, um gemeinsam auf die Bühne aufzumarschieren. Auch dieses Mal war das Publikum von der Guggemusik einfach begeistert.
Als Abschluss besuchte man noch Hubert Pfahl und brachte ihm zum 85. ein leises - wenn das überhaupt leise geht - Geburtstagsständchen. Das 1. Rheinbacher Damen-Dreigestirn verlieh dem Geburtstagskind seinen Sessions-Orden sowie auch dem Juniorchef für seine Unterstützung. Jetzt war Abschied angesagt, und es wurden noch Adressen ausgetauscht und einige Gruppenfotos gemacht. Alle waren über dieses tolle Wochenende erfreut und es wurden schon Termine für den Gegenbesuch besprochen.
Die Stadtsoldaten hatten für die Schartenberhexen eigens ihren Turm geöffnet.
