Allgemeine Berichte | 04.08.2020

Bürgergemeinschaft Bachem

Unterwegs im schönen Zillertal

Die geplante Fahrt fiel wegen Corona nicht aus

21 Reiselustige aus Bachem waren im Zillertal unterwegs. Fotos: privat

Bachem. In aller Herrgottsfrühe ging es am Samstag, 11. Juli für 21 Reiselustige unter der Federführung der Bürgergemeinschaft Bachem (BGB) nach Österreich ins Zillertal. Begrüßt wurden sie von dem Busfahrer und vom Ehrenvorsitzenden Erwin Schumacher der BGB.

Die Anreise, mit dem Reiseunternehmen Fullgraf aus Insul, führte über Frankfurt – Nürnberg – München – Teegernsee - Achenesee zum Zielort Hippach im Zillertal. Es wurden reichlich Pausen (u.a. ein ausgedehntes Frühstück im Hotel „Jägerhof“ in Weibersbrunn) eingelegt, sodass die Fahrt kurzweilig war. In Hippach gegen 18 Uhr bei Regen angekommen, wurde die Zimmer im Hotel „Zum Zenzerwirt“ bezogen und danach ging es gleich zum Abendessen. Einige erkundeten anschließend noch die nähere Umgebung, ohne jedoch die Berge zu sehen, die wolkenverhangen waren.

Der Sonntag stand zur freien Verfügung im Programm, was ausgiebig genutzt wurde, da bei Tagesbeginn bereits die Sonne vom Himmel lachte und die Landschaft sich von der schönsten Seite zeigte. So sollte es auch in den nächsten Tagen bleiben, zumindest regnete es nicht mehr während der Abspulung des Reiseprogramms.

Am dritten Tag wartete Hintertux auf die Reisegesellschaft. Dort angekommen, nach einer Fahrt durch herrliche Dörfer, konnte die Gelegenheit wahrgenommen werden mit der Gondelbahn auf den Hintertuxer Gletscher zu fahren. Nach zweimal Umsteigen stand man auf der Plattform oder im Schnee in einer Höhe von 3250 m. Bei sehr guter Sicht und annehmbaren Temparturen, war es ein Erlebnis. Wer gedacht hatte, dass ist nur was für Jüngere, der kennt noch nicht die älteren Mitglieder. Mit 89 und 87 Jahren und Sandalen an den Füßen, ist das auch zu schaffen. Aus gesundheitlichen Gründen blieben einige in Hintertux und schauten sich den Ort an. Zur Kaffeezeit gegen 16 Uhr kam man wieder im Hotel an, wo Kuchen und Kaffee warteten. Dienstagvormittag ging die Fahrt in die Zillertaler Alpen. Über den Gerlospass und eine Mautstraße wurde ein Aussichtspunkt angefahren. Dort konnte man Österreichs größten Wasserfall, die Krimmler Wasserfälle, 380 m hoch, bestaunen. Nach einem Gläschen Rotwein und selbst gebackenem Kuchen ging es weiter, an der Salzach und dem Nationalpark Tauern vorbei, Richtung Kitzbühel ins Inntal. Dort lag in seiner ganzen Pracht der Wilde Kaiser zu Füßen. Es kam jetzt zu einem nicht geplanten Halt in Going beim berühmten Stanglwirt, wo sich die Welt die Hand gibt. Mit einem weiteren Halt in Rattenberg, Österreichs kleinste Stadt, und dem Besuch des lustigen Friedhofes, wurde Hippach wieder erreicht. Der nächste Tag führte in den Naturpark Karwendel, dort ins Falzthurntal zur Gramaialm am Ende des Tales, über Partisau am Achensee. Von der Alm konnte gewandert werden über die Falzthurnalm nach Partisau. Neun Personen machten sich auf einem wunderschönen Wanderweg auf den Weg. Auf der Falzthurnalm traf man sich wieder mit den Übrigen, die die Alm mit dem Bus erreichten, zum Mittagessen. Von dort machten sich noch drei Wanderer auf nach Partisau. Gegen 16 Uhr saßen wieder alle vereint im Bus und bei einsetzendem Regen ging es ins Hotel.

Donnerstag war der Tag von Innsbruck mit Besuch der Altstadt und der Bergisel-Schanze. In Innsbruck gegen 10 Uhr angekommen, wartete schon der Stadtführer. Durch den Hofgarten, mit seinem alten Baumbestand, ging es am Schloss vorbei in den Dom St. Jakob. Nun wartete die restliche Altstadt mit dem Goldenen Dach, die Maria-Theresia-Straße - Einkaufstraße und der Triumphbogen schon darauf betrachtet zu werden. Durch den Triumphbogen konnte man die Bergisel-Schanze in der Ferne sehen, die nach 90 Minuten Altstadt zur freien Verfügung, angesteuert wurde. Auf dem Parkplatz an der Schanze angekommen, setzte sich die Reisegruppe in Richtung Eingang in Bewegung. Es hieß: „Da müssen wir rauflaufen, wird doch wohl nicht wahr sein“. Zur Freude aller konnte aber doch dann ein Aufzug bestiegen werden, um wie die Skispringer zum Schanzenturm hinauf zu fahren. Auf dem Turm wurde die Sprungschanze von oben und das Panorama von Innsbruck bestaunt. Im Café des Turms waren Plätze reserviert und es wurde Kaffee und Kuchen serviert. Wobei bei viel Fantasie minimal ein Vierschanzentourneegefühl aufkam. Im Hotel angekommen, ging es frisch gemacht, in den Speisesaal, wo alle wiederholt ein schmackhaftes Essen aufgetischt bekamen. Ein Musikabend mit zum Teil fetziger Zillertaler Musi und Schlagern beschloss den Tag bei dem ein oder anderen Glas. Der letzte Tag (Freitag) war nochmal zu freien Verfügung geplant. Da wird sich sicherlich so mancher Urlauber mit Mitbringsel aus dem schönen Zillertal eingedeckt haben. Es wanderten am Samstagmorgen so manche Einkaufstüten neben die Koffer in die Kofferräume des Reisebusses.

Nach einem guten Frühstück und Verabschiedung vom Hotelbesitzer begann die Rückreise. Vor der Tagesschau, um 19.10 Uhr, war das Reiseprojekt der BGB abgeschlossen.

Der umsichtige Busfahrer Erwin, der um keinen Witz oder Idee verlegen war, hatte die Teilnehmer, bei fast staufreier Fahrt, sicher ins Ahrtal zurück gebracht.

Wenn Corona es zulässt, wird es sicherlich auch im nächsten Jahr eine schöne Reise mit der Bürgergemeinschaft Bachem geben.

In Innsbruck wurde unter anderem die Bergisel-Schanze besichtigt.

In Innsbruck wurde unter anderem die Bergisel-Schanze besichtigt.

Oft zeigte sich das Wetter im Zillerteil von seiner besten Seite.

Oft zeigte sich das Wetter im Zillerteil von seiner besten Seite.

21 Reiselustige aus Bachem waren im Zillertal unterwegs. Fotos: privat

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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