Allgemeine Berichte | 24.06.2017, 12:10 Uhr

Die Chorgemeinschaft Lahnstein war im Erzgebirge unterwegs

Unvergessliche Eindrücke zwischen Bäderdreieck und Spielzeugland

Zu den Höhepunkten der Chorreise zählte der Besuch in Freiberg mit seinem beeindruckenden Dom.  privat
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Lahnstein. „Oh Arzgebirg, wie bist du schie“ schwärmte Anton Günther, bekanntester Heimatsänger und Volksdichter des Erzgebirges. Das wollte die Chorgemeinschaft Lahnstein selber feststellen, und so plante Bernd Dahlmann mit der Bohr Reisen die Fahrt ins Erzgebirge.

Schließlich starten 66 Mitglieder der Chorgemeinschaft Lahnstein. Nach der Begrüßung im Best Western Ahorn Hotel in Oberwiesenthal wurden die Zimmer bezogen, und nach dem Abendessen war noch eine kleine Erkundung der Hotelumgebung oder die Einnahme eines Schlummertrunks möglich. Der Tagesausflug am nächsten Morgen ging ins tschechische Bäderdreieck. Karlsbad war das erste Ziel. Karlsbad ist der größte und bekannteste Kurort der Tschechischen Republik. Unter sachkundiger Reiseleitung ging es durch die Kolonnaden und Promenaden im Kurviertel an der Tepla, die eine wirkliche Augenweide sind und eine ganz eigene Atmosphäre schaffen. Danach wurde Marienbad besichtigt. Die ersten Schritte dort führen zur pseudobarocken Kolonnade, wo man das Mineralwasser aus den Quellen kosten kann. Zu den bekanntesten Quellen gehören die Kreuz-, Rudolf- und die Karolinaquelle. Anschließend eilten die Lahnsteiner zur sogenannten „Singenden Fontäne“. Das ist eine große Attraktion, die man gesehen und gehört haben muss. Zu jeder ungeraden vollen Stunde wartet bereits eine Besuchermenge auf das Ertönen der Begleitmusik zum Getöse der Wasserfälle. Die Musik wechselt bei jeder Vorführung. Dann ging zurück ins Hotel. Am nächsten Tag nach dem guten Frühstück ging es durch die schöne Naturlandschaft des Oberen Erzgebirges ins Spielzeug- und Weihnachtsland Seiffen. Der Kurort ist vor allem wegen seiner traditionellen Holzkunstherstellung international bekannt. Hier wurde das Spielzeugmuseum besucht. Neben Erinnerungen an die Kindheit wurde einem aber auch bewusst, unter welchschwierigen Bedingungen diese Kunst geschaffen wurde. Entlang der Sächsischen Silberstraße war die Silberstadt Freiberg das nächste Ziel. Das Highlight von Freiberg ist der Dom St. Marien mit seiner wundervollen Silbermann-Orgel. Vor der Führung im Dom konnte die Klangfülle der Orgel bestaunt werden. Die Goldene Pforte von 1225 am Freiberger Dom ist ein herausragendes Kunstwerk der Spätromanik von europäischem Rang. Weitere Kunstwerke wurden bei der Führung erklärt. Als kleines Dankeschön für den Domführer gab es einen Liedvortrag durch die Sänger unter dem Dirigat von Martin Lindner. Dann ging es zurück ins Hotel, und dort war Grillen und gemütliches Beisammensein angesagt. Bei einigen lustigen Sketchen und Gesang ging der Tag zu Ende. Nach dem Frühstück brachte Fahrer Sascha die Sängerschar zurück nach Lahnstein. Das nächste Highlight der Chorgemeinschaft Lahnstein ist am 29. Juli, 17 Uhr, die Serenade, an der Barbarakirche, zu der jeder eingeladen ist. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Zu den Höhepunkten der Chorreise zählte der Besuch in Freiberg mit seinem beeindruckenden Dom. Foto: privat

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