Neuwieder Weihnachtshaus im Stadtteil Feldkirchen begeisterte wieder viele Kinder und Erwachsene
Unvergessliches Erlebnis für die Familie
Neuwied. Das Neuwieder Weihnachtshaus im Stadtteil Feldkirchen begeisterte wieder viele Kinder und Erwachsene. Seit 2011 legen die beiden Initiatoren Felix Jung und Meikel Rockenfeller an den Adventswochenenden den Schalter um, um in der Heinrich-Heine-Straße 31 dem Publikum die unzähligen Lichterketten und Leuchtelemente zu präsentieren. Jeweils um 17 Uhr, 18 Uhr und 19 Uhr werden die 25.000 weißen und 15.000 roten Leuchtmittel im Takt von Weihnachtsliedern gezeigt. Die Show ist kostenlos , um Spenden wird gebeten. Unter anderem für das Projekt „Nachbar in Not“, mit dem arme Kinder und Familien in der Region unterstützt werden. Der 28-jährige Jung und der 26-jährige Rockenfeller können es nicht glauben, dass bis heute etwa 40.000 Euro an Spenden gesammelt wurden. Beide hatten die Idee, ihr Haus mit Lichterketten im Takt mit Weihnachtsliedern zu beleuchten.
Doch der Lichterglanz ist auch mit viel Arbeit verbunden, denn bis alles funktioniert, müssen etliche Arbeitsstunden im Vorfeld geleistet werden. Genauer gesagt rund 350 Stunden werden für den Aufbau benötigt. Jung und Rockenfeller nehmen sich vorher immer eine Woche Urlaub bei ihren Arbeitgebern, damit die immense Arbeit für die Leuchtelemente bewältigt werden kann.
Im Oktober geht es los
„Seit 2011 haben wir hier unser Weihnachtshaus in Neuwied, das nicht nur normal mit weißen Leuchtmitteln, sondern auch passend zur Musik im Takt außerdem mit roten Leuchten bestückt ist.“, so Rockenfeller. „Schon im Oktober beginnen wir mit dem Montieren der Lampen. Stolz sind wir auf unsere Spendenaktion, die vielen armen Kindern und Erwachsenen finanziell schon geholfen hat. Und wenn ich sehe, wie begeistert die vielen Leute und Kinder mit staunenden Augen unser Weihnachtshaus sehen... Dadurch werden wir belohnt. Wir hatten an verschiedenen Abenden auch schon 1000 begeisterte Leute, die aus dem Staunen nicht herauskamen. Die Show beinhaltet ein Intro und vier Weihnachtslieder, zu deren Takt sich das Lichterhaus präsentiert.“ Eine Viertelstunde geht das Spektakel, dann erstrahlt das Haus im weißen Lichterglanz bis zur nächsten Show, dann wieder mit den roten und weißen Leuchten. „Felix und ich haben beide Elektroniker für Betriebstechnik gelernt. So sind wir auf dieses Projekt gekommen, weil es ja viel mit Elektrotechnik zu tun hat. Auch die Programmierung am Computer kostet sehr viel Zeit.“
Rund 15.000 Watt Energie werden verbraucht, wenn alle Leuchtmittel brennen, allerdings sind die einzelnen Lichter während der Show nur kurz eingeschaltet. Die Leitungen der Leuchtmittel laufen in 170 einzelschaltbaren Steckdosen, die in 13 Lichtkästen um das Haus herum montiert sind, zusammen.
Jung und Rockenfeller haben sich die Idee mit dem berühmten Lichterhaus in Neuwied zum Hobby gemacht und genau so viel Spaß daran wie die vielen Kinder und Erwachsene, die an den Adventswochenenden einen weihnachtlichen Traum erleben durften. Auch Kinderpunsch und Glühwein konnte am Haus getrunken weden, ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. DEB
Schön anzuschauen ist das Weihnachtshaus.Fotos: DEB
