Allgemeine Berichte | 20.04.2020

Maskenverkauf auf dem Urbarer Wochenmarkt

Urbarer nähen für Urbarer

Freiwillige an die Nähmaschine!

Mund und Nase zu bedecken kann eine Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen. Foto: privat

Urbar. Seit letzter Woche steht fest, wie es mit den Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus weitergehen soll. Schritt für Schritt sollen die Bürger nun zum Alltag zurückkehren. Trotzdem liegt noch ein langer Weg vor ihnen: Die Kontaktbeschränkungen bleiben vorerst bis zum 3. Mai bestehen, Restaurants und Bars bleiben bis auf Weiteres geschlossen und auch religiöse Veranstaltungen bleiben vorerst untersagt.

Was die Urbarer Vereine am meisten trifft, ist die Tatsache, dass Großveranstaltungen vorerst bis zum 31. August untersagt sind. Wie genau diese Großveranstaltungen definiert sind, wird die Landesregierung in den nächsten Tagen bekanntgeben. Klar ist aber, dass auch in Urbar vorerst alle weiteren Veranstaltungen ausfallen werden.

Verbunden mit den schrittweisen Lockerungen ist die eindringliche Empfehlung der Experten, in der Öffentlichkeit einen Mundschutz zu tragen – gerade im ÖPNV oder in Geschäften. Leider sind Schutzmasken aktuell immer noch ein rares Gut. Deshalb geht „Urbar hilft“ jetzt in die nächste Runde.

Unter dem Motto „Urbarer nähen für Urbarer“ wollen die Aktiven es ermöglichen, dass die Urbarer mit Schutzmasken versorgt werden.

Dank einer großzügigen Spende von Josefine Lotspeich (ehemals Tuchhaus Strang) kann die Intitiative das Material dafür kostenlos zur Verfügung stellen.

Und so funktioniert es: Wer die Möglichkeit hat, Schutzmasken zu nähen, melde sich bitte bei dem Vorsitzenden des Vereinsrings, Timo Krämer, unter Tel. (01 60) 8 05 36 93 oder timokraemer96@gmx.de oder bei Christoph Ackermann unter Tel. (02 61) 6 88 75 oder cackerma@rz-online.de mit der Angabe von Namen, Telefonnummer, Adresse sowie Kontaktdaten. Es sollte auch mitgeteilt werden, wie viele Masken genäht werden können.

Die Initiatoren werden freiwilligen Nähern das Material und eine Nähanleitung nach Hause bringen. Wenn diese fertig genäht haben, kommen sie die fertigen Masken wieder abholen.

Die Masken werden dann am Donnerstag, 23. April und an den darauffolgenden Donnerstagen von 16.30 Uhr bis 19 Uhr auf dem Wochenmarkt gegen eine kleine Gebühr verkauft.

Die Einnahmen werden dann später Vereinen und Institutionen in Urbar gespendet, die finanzielle Einbußen durch die Corona-Krise hatten. Das Motto: „Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen und unterstützen Sie gleichzeitig die Vereine in Urbar!“

Mund und Nase zu bedecken kann eine Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen. Foto: privat

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