Allgemeine Berichte | 06.01.2021

Katholischer Kirchengemeindeverband Adenauer Land

Verabschiedung von Pfarrsekretärin Leni Schmitz

(Pfarrer Rainer Justen, Gemeindereferent Matthias Beer, Pfarrsekretärin Leni Schmitz, Pfarrsekretärin Erika Jüngling, Gemeindereferentin Anita Nohner.Fotos:privat

Adenau. Kürzlich wurde Pfarrsekretärin Leni Schmitz im Rahmen der Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Vincentius zu Wershofen in den Ruhestand verabschiedet.

In den Stationen ihrer über 18-jährigen Tätigkeit zeichnen sich die Etappen der tiefgreifenden Veränderungen in den kirchlichen Strukturen vor Ort ab.

Frau Schmitz begann ihre Tätigkeit am 1. März 2002 im Pfarrbüro Wershofen. An der Seite von Pfarrer Karl Heinz Schommer war sie für die Pfarreien St. Cyriacus Hümmel und St. Vincentius Wershofen zuständig. Noch im selben Jahr übernahm Pfarrer Gebhard Lück die Pfarrstelle, mit dem sie in den nächsten Jahren sehr gut und erfolgreich zusammenarbeitete.

Zum 6. September 2010 kamen die Pfarreien St. Michael Reifferscheid und St. Gertrud Schuld hinzu. Die vier Pfarreien wurden zur Pfarreiengemeinschaft Schuld zusammengeschlossen. Frau Schmitz bekam zusätzlich einen neuen Arbeitsplatz im Pfarrbüro Schuld.

Eine besonders fordernde Zeit für die Pfarrsekretärin war die Vakanz nach dem Stellenwechsel von Pfarrer Lück 2013. Neben Pfarrverwalter Lothar Anhalt war es insbesondere dem Einsatz von Frau Schmitz zu verdanken, dass kirchliches Leben weiterhin in der vertrauten Weise koordiniert und Gottesdienste in der gewohnten Zahl angeboten werden konnten.

Die Zeit der Vakanz endete praktisch am 1. Oktober 2015 mit der Zusammenlegung der Pfarreiengemeinschaften Schuld und Adenau, aus denen zum 1. Januar 2016 die Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land gebildet wurde. Für Frau Schmitz brachte diese Entwicklung einen weiteren Arbeitsplatz im zentralen Pfarrbüro in Adenau mit sich. Zu ihren Aufgaben gehörte hier die Redaktion des gemeinsamen Pfarrbriefs. Bis zu deren Schließung war Frau Schmitz in der Außenstelle des Pfarrbüros in Schuld und bis zuletzt im Büro in Wershofen tätig.

Ihren Dienst als Pfarrsekretärin verstand Frau Schmitz nicht nur als eine Verwaltungstätigkeit. Es war ihr ein Herzensanliegen, Menschen mit ihren Bedürfnissen wahrzunehmen und wenn eben möglich weiterzuhelfen – und das möglichst umgehend. Insbesondere in Trauerfällen war sie für viele die erste Ansprechpartnerin. Ebenso pflegte sie guten Kontakt zu den kirchlichen Gremien und Gruppen. In der weitläufigen und komplexen neuen Pfarreiengemeinschaft verstand sie sich auch als Anwältin der Interessen der ihr vertrauten Menschen und Pfarreien.

Frau Schmitz engagiert sich über ihren Dienst im Pfarrbüro hinaus auch ehrenamtlich in ihrer Heimatpfarrei Wershofen. Sie war Mitglied des Pfarrgemeinderates sowie des Pfarreienrates der Pfarreiengemeinschaft Schuld, wirkte in der Seniorenarbeit mit und ist Schriftführerin der St. Jodokus-Bruderschaft. Im Empfangsdienst trägt sie dazu bei, das das Hygienekonzept „Schritt für Schritt“ des Bistums Trier konsequent umgesetzt und so verantwortlich öffentliche Gottesdienste in der COVID-19-Pandemie gefeiert werden können.

Pfarrer Rainer Justen dankte Frau Schmitz im Namen der Pfarreiengemeinschaft und des Kirchengemeindeverbands Adenauer Land für ihre verdienstvolle Tätigkeit und wünschte ihr für den Ruhestand alles Gute. Als Zeichen des Dankes überreichte er einen Blumenstrauß und einen Gutschein. Mehrmals zeigte spontaner Applaus, dass die Menschen den Einsatz von Frau Schmitz zu schätzen wissen. Diesen Eindruck unterstrichen auch die Blumen und Geschenke, die sie von den Messdienerinnen und Messdienern, den Kolleginnen und Kollegen im Pfarramt und von anderen erhielt.

In der Nachfolge von Frau Schmitz wird Pfarrsekretärin Erika Jüngling die Redaktion des Pfarrbriefs übernehmen und die Außenstelle des Pfarrbüros in Wershofen betreuen.

Pfarrsekretärin Leni Schmitz

Pfarrsekretärin Leni Schmitz

(Pfarrer Rainer Justen, Gemeindereferent Matthias Beer, Pfarrsekretärin Leni Schmitz, Pfarrsekretärin Erika Jüngling, Gemeindereferentin Anita Nohner.Fotos:privat

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