Wegen zu wenig ehrenamtlichen Helfern und zu geringer Fläche
Veranstaltung wird abgesagt
„Schromb macht Spass – Happy Schrumpftal 2020“ findet nicht statt
Münstermaifeld. Bereits seit rund 20 Jahren findet im zweijährigen Turnus die Veranstaltung „Schromb macht Spaß – Happy Schrumpftal“ statt. Sie war in diesem Jahr für den 7. Juni terminiert.
Die Veranstaltung hat sich im Laufe der Jahre zu einem Großevent entwickelt, das eine immer größer werdende Zahl von Menschen in das wunderschöne Tal zwischen Münstermaifeld und Hatzenport geführt hat, die an diesem Tag Wandern und Erlebnis an den historischen Mühlen miteinander verbinden wollten. Veranstalter waren die Stadt Münstermaifeld und die Ortsgemeinde Hatzenport.
Das ehrenamtliche Organisationsteam setzte sich zuletzt aus Vertretern der Mühlenbesitzer, des Junggesellenvereins Metternich sowie des Fremdenverkehrs- und Heimatvereins Hatzenport zusammen. Das Team wurde maßgeblich von den beiden Tourist-Informationen der Verbandsgemeinden Rhein-Mosel und Maifeld, sowie der Ortsgemeinde Hatzenport und der Stadtverwaltung Münstermaifeld unterstützt.
Nach der erfolgreichen Veranstaltung vor zwei Jahren mussten einige organisatorische Fragen neu geregelt werden. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung der kommunalen Verwaltungen war vorgesehen, dass das Team aus ehrenamtlichen Kräften einen größeren Teil organisatorischer Aufgaben für das Event übernehmen sollte.
Nachdem schließlich auch im neuen Organisationsteam ein umfangreicher personeller Wechsel stattgefunden hat und wichtige organisatorische Aufgaben aus diesem Grunde zeitnah unmöglich umsetzbar gewesen wären, kann eine reibungslose und termingerechte Organisation bis zum vorgesehenen Veranstaltungstag nicht mehr gewährleistet werden.
Ein weiteres Problem ergibt sich letztlich daraus, dass die im Tal für die Veranstaltung zur Verfügung stehenden Flächen aus verschiedenen Gründen spürbar zurückgegangen sind.
Daher haben die Veranstalter und das Orga-Team mit Bedauern beschlossen, die Veranstaltung in diesem Jahr abzusagen.
Zunächst werden nun die Mühlenbesitzer darüber beraten müssen, ob im Tal überhaupt noch die Grundlage für eine Neuauflage in 2022 gegeben ist.
Pressemitteilung der
Stadt Münstereifel und
der Ortsgemeinde Hatzenport
