Allgemeine Berichte | 22.01.2019

Galerie Artspace K2 zeigt Malerei und Skulpturen von Markus Boltz

„Verborgener Dialog“

Vernissage am 3. Februar um 15 Uhr

Remagen. Die Galerie Artspace K2 eröffnet am Sonntag, 3. Februar um 15 Uhr ihre erste Ausstellung des Jahres mit Gemälden und Objekten des Künstlers Markus Boltz.

Im Stile des politischen Expressionismus präsentiert der aus Dinslaken stammende Künstler eine farbenfrohe Welt, inhaltlich zeichnet er jedoch ein recht düsteres Bild der heutigen Gesellschaft. Hier werden schonungslos die Abgründe und Schwächen des Menschen aufgezeigt, die den Zerfall des sozialen Zusammenlebens prägen.

Spiegelbild aktueller Verhältnisse

Als Spiegelbild aktueller Verhältnisse weist Markus Boltz zugespitzt auf die Symbolik der Menschenmasse mit seinen vielen Gesichtern hin. Um das Phänomen verbreiteter Ignoranz und Gleichgültigkeit darzustellen, greift er zu der provokanten Ausdrucksform bizarrer Gestalten und grotesker Fratzen.

Wie der Titel der Ausstellung andeutet, verkörpern die leeren Gesichter und Figuren einen beklemmenden Zustand, in dem der menschliche Austausch fehlt. Allgemein herrscht Ratlosigkeit und Oberflächlichkeit, sodass ein vernünftiger Gesellschaftsdialog verborgen bleibt.

Werke mit expressionistischem Charakter

Ein faszinierender Aspekt der Gemälde und Skulpturen von Markus Boltz liegt in der widersprüchlichen Gestaltungsform. Trotz des sozialkritischen Konzepts wählt der Künstler eine sehr lebendige Farbgebung, die den expressionistischen Charakter der Werke unterstreicht. Darüber hinaus spielt er sehr kreativ mit den gegensätzlichen Elementen des Figürlichen und der Abstraktion. Die skurrilen Figuren verschmelzen zu einer Masse und bilden somit ein interessantes Spektakel, das den Werken etwas Rätselhaftes und Unheimliches verleiht. Folglich wird der Betrachter mit einer spannenden Mischung aus sozialpolitischen Anliegen, satirischen Elementen und einer äußerst expressiven Gestaltungsform konfrontiert.

Die Ausstellung der Arbeiten von Markus Boltz bietet daher nicht nur eine ästhetische, sondern auch konzeptionelle Herausforderung und viel Stoff für eine intensive Auseinandersetzung. Pressemitteilung

Galerie Artspace K2

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