Vorstandssitzung des Fördervereins Haus der Swisttaler Geschichte - „Untere Erft“ e. V.
Vergangenheit erlebbar machen
Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Sankt Augustin anerkannt
Swisttal. Mit der Registrierung als eingetragener Verein beim Amtsgericht Bonn und der Zuerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Sankt Augustin hat der Förderverein Haus der Swisttaler Geschichte – „Untere Erft“ e. V. wichtige Schritte voran tun können. Dies wurde auf der Vorstandssitzung bekannt gegeben. Der Vorstand legte Wert auf die Feststellung, dass zwar die formellen Hürden, wie üblich in Deutschland, zahlreich und umfangreich seien, in diesem Fall aber in den zuständigen Behörden ausschließlich „Bürokratieferne“ und hilfreiche Mitarbeiter die Schritte begleitet haben. Die seit Gründungsversammlung am 25. Februar positive Entwicklung der Mitgliederzahlen gewinnt nun erkennbar weiter an Schwung. Sie liegt aktuell bei 20 Aktiven. Insgesamt zurzeit 154 interessierte Bürgerinnen und Bürger lassen sich mit einem Rundbrief mehrmals im Jahr über Aktivitäten und Neuigkeiten informieren. Bei der Gewerbeschau in Miel konnte zahlreichen Besuchern die Ziele des Fördervereins verdeutlicht werden. Zuvörderst das Ziel, mit dem Haus der Swisttaler Geschichte eine gemeindeweite Institution zu schaffen. Alle Ortsteile mit ihrer langen Geschichte und die Gemeinde Swisttal seit 1969 sollen sich hier repräsentiert sehen. Ein Aufgabenschwerpunkt liegt weiterhin in der Information und Abstimmung mit der Verwaltung und der Kommunalpolitik. Die Gemeinde Swisttal ist Eigentümerin der Liegenschaft „Untere Erft“, der Förderverein stellt sich in den Dienst der Nutzungsziele. Noch im Juni ist ein weiteres Gespräch mit der Bürgermeisterin verabredet. Der Förderverein bedankt sich für eine fraktionenübergreifende Bereitschaft, fünfundvierzigtausend Euro im Doppelhaushalt 2016/17 für die unausweichlichen Planungs-und Konzeptkosten einzustellen. Vorsitzender Karl-Heinz Peters freut sich, mitteilen zu können, dass die Haushaltsmittel inzwischen vom Landrat als Kommunalaufsicht freigegeben sind.
