Allgemeine Berichte | 28.05.2016

17. Kulturtage in Ehrenbreitstein offiziell eröffnet

Vergnüglich, geistreich, kreativ

Drei Tage Kunst, Musik und Poesie an elf Standorten im rechtsrheinischen Koblenzer Stadtteil

Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz und Dr. Rainer Doetsch, Leiter des Rhein-Museums, eröffneten die Kulturtage offiziell. US

Koblenz-Ehrenbreitstein. Unter dem Motto „Vergnüglich, geistreich und kreativ“ öffneten die 17. Kulturtage ihre Tore in Ehrenbreitstein. Ob im Rhein-Museum, im Mutter-Beethoven-Haus, auf dem Kapuzinerplatz oder an vielen weiteren Standorten – es gab ein breites Spektrum an Kunst, Poesie und Musik. In ihrem neuen Amt als Kulturdezernentin begrüßte Dr. Margit Theis-Scholz gemeinsam mit Dr. Rainer Doetsch, Leiter des Rhein-Museums, und Dr. Hartmut Bierschenk, Sprecher des Kulturkreises Ehrenbreitstein, die Gäste im Rhein-Museum zur Eröffnung.

Ein Stadtteil mit Geschichte

Theis-Scholz gab Antworten auf die Fragen: „Wie entstand dieses Kulturereignis? Wie hat es sich über so viele Jahre immer bunter und abwechselungsreicher entwickelt?“ Dafür gab die Kulturdezernentin gleich mehrere Gründe an. Sie führte unter anderem die besondere Historie von Ehrenbreitstein an, die für die Stadt Koblenz eine herausragende Bedeutung hat. Neben der Architektur ist Ehrenbreitstein mit dem Leben berühmter Persönlichkeiten verwoben. Martin Luther war zu Gast im Augustiner-Eremiten-Kloster. Clemens Brentano erblickte im Haus seiner Großmutter Sophie von Laroche das Licht der Welt. Berühmte Architekten und bildende Künstler wie Balthasar-Neumann und Johannes Seitz sowie die Maler Januarius Zick und Caspar Beckenkamp wirkten in dem heutigen Koblenzer Stadtteil, und die Mutter Ludwig van Beethovens wurde als Maria Magdalena Keverich hier geboren.

Blühendes Kulturleben

Ehrenbreitstein hat über viele Jahrzehnte ein Schattendasein im Koblenzer Stadtleben geführt. Doch nach Restaurierungen und Sanierungen in den 1980er-Jahren ist der Ort aus dem „Dornröschenschlaf“ erwacht, und zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten lassen Ehrenbreitstein nun in einem ganz anderen Licht erscheinen. Gleichzeitig hat ein aufblühendes kulturelles Leben eingesetzt. Galerien und Ateliers haben sich angesiedelt und ließen kreative Räume entstehen. „Man kann also meiner Auffassung nach durchaus den Vergleich anstellen: Was Montmartre für Paris ist, stellt Ehrenbreitstein für Koblenz dar – ein Künstlerviertel und Ortsteil mit einem ganz besonderen Flair, Ambiente und Anziehungskraft“, so Margit Theis-Scholz in ihrer Eröffnungsrede.

Die Kulturtage boten einen bunten Reigen verschiedener Veranstaltungen und besonderer kultureller Ereignisse in geselliger Atmosphäre, begleitet von der gewohnten Gastfreundschaft der

Bürger und der aufblühenden Gastronomie. Das Programm der Kulturtage sprach Jung und Alt gleichermaßen an. Literatur, Musik, Themenführungen und Performances der unterschiedlichsten Art und Ausführung, gastronomisch einladend begleitet, brachten unterhaltsame Stunden. US

Seit vielen Jahren mit dabei ist auch die Künstlerin Nataliy Schenkmann – hier mit ihrer Ausstellung „Zwischen ‚Sündigen‘ und ‚Frommen‘“.

Seit vielen Jahren mit dabei ist auch die Künstlerin Nataliy Schenkmann – hier mit ihrer Ausstellung „Zwischen ‚Sündigen‘ und ‚Frommen‘“.

Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz und Dr. Rainer Doetsch, Leiter des Rhein-Museums, eröffneten die Kulturtage offiziell. Fotos: US

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