Allgemeine Berichte | 14.01.2026, 15:58 Uhr

Verkehrsminister versprüht Aufbruchstimmung

Kreis Ahrweiler. Bundesverkehrsminister Patrik Schnieder besuchte im Rahmen des Neujahrsempfangs der CDU im Kreis Ahrweiler, auch eine Delegation der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT). Bei diesen Gesprächen ging es um den Mehrwert für die Unternehmen und des Mittelstands generell. Nun könnte man die Frage stellen, was hat Verkehrspolitik mit Wirtschaft zu tun? Dazu der Vorsitzende der MIT des Bezirksverband Koblenz-Montabaur, Detlef Odenkirchen: „Es ist sehr wichtig, dass die Straßen im Land voll funktionsfähig sind. Die Unternehmen, die mit Bauen, Logistik jeglicher Art zu tun haben oder auch die vielen Berufspendler profitieren alle mal von guter Infrastruktur.“ Schnieder bekräftigt der MIT gegenüber, dass nun sukzessive mit den Geldern aus dem Sondervermögen die Verkehrstrassen die in der Zuständigkeit des Bundes sind, im Land ertüchtigt werden. „Es war deutlich eine Aufbruchsstimmung zu vernehmen“, steuert Elmar Lersch, Vorsitzender der MIT im Kreis Ahrweiler, freudig bei. Thema war auch eine bessere verkehrliche Anbindung von Gewerbegebieten in der Nähe von Autobahnen. Dies sei in der Regel ein Thema für die jeweiligen Kommunen, in Einzelfällen jedoch könne dies auch den Bund betreffen, je nach Lage und Grundstückszuordnung. Wichtig sei jedoch, dass die Gesamtbetrachtung der innerdeutschen Funktionalität von Brücken, Straßen, Schiene und Wasserstraßen der wirtschaftlichen Entwicklung dienlich sein muss. „Eine gute Wettbewerbsfähigkeit, zahlt sich eben auch in einer gesunden Infrastruktur in Cent und Euro aus“, so das Credo Schnieders. Hier sind wir bereits auf dem besten Weg, sichert Schnieder den Vertretern der Wirtschaft zu. Themen waren u.a. der Ausbau B 266 zwischen Heppingen und Ehlingen oder die Fortführung der Trasse in Richtung Ahrmündung bei Sinzig, welche schon seit mehr als vierzig Jahren in der Planung stecken oder auch den verkehrlichen Anschluss der A 61 des Gewerbegebietes Brohltal-Ost in Fahrtrichtung Köln. Bislang muss der Verkehr aus dem Gewerbbegebiet einen Umweg in die entgegengesetzte Fahrtrichtung von 10 Kilometern in Kauf nehmen. Auch das hat der Bundesverkehrsminister zur Prüfung mit nach Berlin genommen. Eines muss jedoch auch klar sein, so Schnieder. „Wir können nur dann bauen, wenn bei den einzelnen Projektvorhaben auch Baurecht vorliegt. Dort wo Baurecht erteilt ist, wird auch unmittelbar schnell gebaut werden.

Pressemitteilung

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