Allgemeine Berichte | 08.03.2024

Verleihung der Landesverdienstmedaille an Dipl.-Ing. Jürgen Hansen

V.li. Landrätin Dorothea Schäfer (Kreisverwaltung Mainz-Bingen), Dipl.-Ing. Jürgen Hansen, Bürgermeister Albert Jung (Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch) und Präsident Prof. Dr. Hannes Kopf (Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd). Foto: Kreisverwaltung Mainz-Bingen

VG Kaisersesch. Einer der „Väter“ der rheinland-pfälzischen Wasserstoff-Bewegung bekam eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Rheinland-Pfalz: die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, die für besondere ehrenamtliche Verdienste um die Gesellschaft und die Mitmenschen verliehen wird. Mitte Februar überreichte Prof. Dr. Hannes Kopf, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD), die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterzeichnete Urkunde sowie die Medaille im Rahmen einer Feierstunde in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen an Dipl.-Ing. Jürgen Hansen.

„Wenn Jürgen Hansen nicht so beharrlich und zielstrebig gewesen wäre, gäbe es das Wasserstoffnetzwerk Rheinland-Pfalz (H2BZ Netzwerk RLP e. V.) mit Sitz in der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch nicht. Durch seine klare Haltung und sein offenes Wort hat er dazu beigetragen, dass in Rheinland-Pfalz die Bedeutung des Wasserstoffs als verbindendes Element für ein Gelingen der Energiewende erkannt wurde“, so Albert Jung, Vorsitzender des H2BZ Netzwerk RLP e. V. und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch.

Jürgen Hansen, Jahrgang 1939, hat die Wasserstoffnetzwerke in Rheinland-Pfalz und Hessen mitgegründet. Als Ingenieur waren ihm die technischen Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende sehr wohl bewusst, hat er aber doch gleichzeitig erkannt, dass wir die nicht gleichmäßig auftretenden erneuerbaren Energien auch über mehrere Monate hinweg speichern müssen. Das geht im großen Maßstab nur mit Wasserstoff. Also benötigen wir eine dezentrale Umwandlung und Speicherung dieser wertvollen Energien, um sie dann zur Verfügung zu haben, wenn sie gebraucht werden.

„Ich bin für die Energiewende“, so Hansen in seiner Dankesrede. „Es ist sehr wichtig, dass wir unsere Umwelt so gestalten, dass die nächsten Generationen weiterleben können. Der Strom ist die Basis unserer Wirtschaft und Gesellschaft und muss immer verfügbar sein. Dazu brauchen wir den Wasserstoff als Speichermedium.“ Und mit Blick auf den Präsidenten der SGD-Süd, Prof. Dr. Kopf, sagte er: „Wir brauchen auch die Verwaltungen und die Genehmigungsbehörden dazu“. Und weiter: „An uns allen liegt es, Energie regenerativ zu erzeugen und auch, unseren Energieverbrauch zu senken.“ Er forderte die Zuhörer*innen auf, selbst tätig zu werden, beispielsweise mit dem Kauf von Fotovoltaikanlagen oder auch durch eine Beteiligung an einem Windpark.

Und zuletzt versprach er noch: „Ich mache im Ehrenamt weiter!“

Pressemitteilung der

VG Kaisersesch

V.li. Landrätin Dorothea Schäfer (Kreisverwaltung Mainz-Bingen), Dipl.-Ing. Jürgen Hansen, Bürgermeister Albert Jung (Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch) und Präsident Prof. Dr. Hannes Kopf (Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd). Foto: Kreisverwaltung Mainz-Bingen

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