Allgemeine Berichte | 21.09.2016

MFA Lisa Zappe aus Ellenz-Poltersdorf ist in Uganda angekommen

Verständnis füreinander braucht Begegnung

Lisa Zappe und ihr Freiwilligenteam flogen ab Frankfurt nach Uganda, wo sie jetzt ihren Friedensdienst begonnen haben. privat

Ellenz-Poltersdorf/Kampala. Zwischenzeitlich hat der Friedensdienst der 23-jährigen Lisa Zappe in Mbara/Uganda begonnen.

Im Rahmen eines Freiwilligenprogramms mit insgesamt sieben Teilnehmern aus ganz Deutschland, wollen die jungen Leute unter der Schirmherrschaft von EIRENE – Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V. (Neuwied), weltweit anerkannter Träger für internationale Jugendfreiwilligendienste, hier in Uganda hilfreich mit Hand anlegen. Schon seit 1957 engagieren sich EIRENE-Freiwillige in Nord, Mittel- und Südamerika, Afrika und Europa für eine Kultur der Gewaltfreiheit, für soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Zu diesem ausgewählten Kreis gehört nun auch die medizinische Fachangestellte von der Mosel, die hier in einem Reha-Zentrum in Mbarara, überwiegend für behinderte Kinder, für den „Organised Useful Rehablitation Service“ (OURS) arbeitet und in diesem Rahmen für die medizinische, therapeutische und soziale Betreuung der kleinen Patienten mit Sorge trägt.

Aller Anfang ist schwer

Am 31.07., morgens um 4.00 Uhr, haben Lisa und ihre Mitstreiter dann erstmals ugandischen Boden betreten, nachdem sie vom Flughafen Frankfurt über Kairo nach Entebbe geflogen waren. Von dort aus ging es für die jungen Leute zunächst in die Landeshauptstadt Kampala, wo sie an einem dreitägigen Einführungsseminar teilnahmen. Im Anschluss fuhr Lisa dann mit einer Kollegin, die bereits schon länger dort im Einsatz ist, nach Mbarara, um hier für die kommenden 10 Tage ihre neue, künftige Arbeitsstelle kennenzulernen. „Die ersten Tage vor Ort sind mir sehr schwer gefallen, da ich echt Zeit brauchte, um das, was um mich herum passiert, erst mal zu realisieren“, berichtet Lisa über ihre ersten Eindrücke: „Es ist einfach eine komplett andere Welt, die man zwar beschreiben kann, aber man kann das alles erst glauben, wenn man es selbst gesehen hat!“ „Die Straßen sind hier voller Leben – und zwar 24 Stunden rund um die Uhr!“ „Ich habe das Gefühl, dass Uganda nie schläft!“ Nach 10 Tagen Aufenthalt in Mbarara ging es für die 23-Jährige dann wieder zurück nach Kampala, um dort ihre Gastfamilie aufzusuchen.

Bereits viel gesehen und erlebt

Tags darauf startete für Lisa ein mehrwöchiger Sprachkurs, der in der Folgezeit für eine adäquate Verständigung mit den Einheimischen sorgen soll. Vier Wochen verbrachte sie dazu mit den anderen Freiwilligen in Kampala, mit denen sich Lisa laut eigenen Angaben sehr gut versteht. „Die Stadt ist riesig und wir haben auch während unseres Aufenthaltes viel gesehen“, berichtet sie und fährt fort: „Ich glaube nicht, dass ein Jahr reichen würde, um jeden Winkel der Hauptstadt zu erforschen!“

Weiterhin erzählt Lisa von einem ersten erlebten Highlight in Uganda.

Sie konnte in Kampala mit ihren Kollegen/innen ein Fußball-Qualifikationsspiel der ugandischen Nationalmannschaft um den Africa-Cup im Stadion mitverfolgen und nach dem 1:0-Sieg der Gastgeber das ausgelassene Feiern der Menschen erleben. „Einfach unbeschreiblich“, berichtet Lisa. Gespannt sind wir derweil auf den nächsten Bild-Bericht von ihr, den die Heimatzeitung Blick aktuell im Oktober veröffentlichen wird. Wer das Engagement von Lisa Zappe und ihren Mitstreitern in Uganda unterstützen will, kann sich direkt an die Organisation EIRENE wenden. Kontakt: Neuwied, Engerser Str. 81, Tel. (0 26 31) 8 37 90.

TE

Die 23-jährige Moselanerin bei ihrer Gastfamilie in Kampala, der Landeshauptstadt von Uganda.

Die 23-jährige Moselanerin bei ihrer Gastfamilie in Kampala, der Landeshauptstadt von Uganda.

Ein Foto außerhalb der Hauptstadt. Hier auf dem Land ist das Einsatzgebiet für die MFA aus Ellenz-Poltersdorf.

Ein Foto außerhalb der Hauptstadt. Hier auf dem Land ist das Einsatzgebiet für die MFA aus Ellenz-Poltersdorf.

Ein farbenfroher Schnappschuss aus einer scheinbar anderen Welt. Das Fußballstadion von Kampala beim Africa-Cup.

Ein farbenfroher Schnappschuss aus einer scheinbar anderen Welt. Das Fußballstadion von Kampala beim Africa-Cup.

Lisa Zappe und ihr Freiwilligenteam flogen ab Frankfurt nach Uganda, wo sie jetzt ihren Friedensdienst begonnen haben. Fotos: privat

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