Allgemeine Berichte | 23.11.2021, 10:59 Uhr

Zaubergala der Kinder im Henseler Hof in Niederbachem

Verzauberter Elefant im Publikum

„Hasendompteuer“ Felix Wülfing aus Swisttal hatte seine Hasen voll im Griff, die ständig wie von Zauberhand ihre Farben wechselten. Das Publikum war verblüfft. Foto: privat
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Wachtberg. Nach vier Wochen intensiver Trainingsarbeit im Niederbachemer Zauberworkshop war es endlich soweit: In zwei Abschlussgalas wurden die Zuschauer von den teilnehmenden Kindern in die Welt der Magie und Zauberkunst entführt. Was an diesem Nachmittag überzeugend gelungen war, war das Ergebnis minutiöser Vorbereitung in vier vorangegangenen Workshops. Dabei lernten die Kinder in unterschiedlichen Gruppen unter der Anleitung von Svenja Kellerhof die Grundelemente des Zauberns.

Auch hier bewahrheitete sich das Sprichwort: „Übung macht den Meister.“ Denn das, was die Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren dem Publikum geboten haben, brauchte sich vor großen Vorbildern nicht zu verstecken. Freilich - es wurden keine Tiger auf die Bühne gezaubert. Auch die „schwebende Jungfrau“ war (noch) kein Programmpunkt der Kids.

Zaubertricks am laufenden Band

Aber sie gestalteten die Gala der Moderation selbst und untermalten sie mit eigenen Texten. Jonah Zepp aus Dernau und Bennet Graßhoff aus Bonn führten in nahezu professionellem Auftritt das begeisterte Publikum von einem ein Zaubertrick zum anderen.

Es wurden Seile zerschnitten, die plötzlich wieder ganz waren, es verschwanden Tücher – buchstäblich wie von Zauberhand – Ketchup-Flaschen waren von jetzt auf gleich verschwunden, Bonbons wurden auf die Bühne gezaubert und Hasenskulpturen wechselten wie Chamäleons ihre Farben, ohne dass es dem Publikum erklärbar war. Felix Wülfrath aus Swisttal hatte dabei als „Hasendompteur“ eine Tiere stets fest im Griff.

Manches der Kinder ließen erkennen, dass sie durchaus das Zeug für mehr haben. So interagierten sie geschickt mit dem Publikum und brachten eine Zuschauerin spontan dazu, ihren Arm in eine „Hanguillotine“ zu stecken – dramaturgisch begleitet vom Danebenlegen eines Erste-Hilfe-Kastens – man weiß ja nie. Was im Mittelalter als makabre Strafe für Räuber hätte gelten können, ging am Sonntag doch gut aus: Der Arm blieb nach Auslösen des „Fallbeils“ heil, aber eine darunter befindliche Rübe wurde in zwei Teile zerschnitten.

Ein Projekt mit Unterstützung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Henrik Sittel und Chistophe Hoerle ließen schließlich einen kleinen Pappelefanten zwischen zwei Holzplatten verschwinden, der dann unvermittelt im Publikum unter einer Tischdecke wieder auftauchte. Die spontane Reaktion im Publikum: Standing Ovations!

Die Zuschauer waren so begeistert, dass sie mit nachhaltigem Applaus eine Zugabe erreichten.

Es war bereits das zweite Projekt der Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V. das von der Stiftung für Engagement und Ehrenamt unterstützt wurde. Als Zauberlehrerin konnte Svenja Kellerhof vom gleichnamigen Zauberladen in Bonn-Oberkassel gewonnen werden, die in den vier vorangegangenen Workshops das Talent manchen Kindes hat wecken können.

Das Publikum zumindest war vollauf begeistert. Auch die Organisatoren der Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V. waren überaus zufrieden, hatte doch das Motto „Wir zaubern neuen Mut“ zu einhundert Prozent gepasst: Mut zu geben in der Corona-Pandemie und Hoffnung im Nachgang der Flutkatastrophe im Juli diesen Jahres zu spenden.

Pressemitteilung

Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V.

„Hasendompteuer“ Felix Wülfing aus Swisttal hatte seine Hasen voll im Griff, die ständig wie von Zauberhand ihre Farben wechselten. Das Publikum war verblüfft. Foto: privat

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