Erster Griesson-de Beukelaer-Cup in Polch
VfB erwies sich als perfekter Gastgeber
Polch. Dass der VfB Polch Veranstaltungen organisieren kann, hat er in der Vergangenheit hinlänglich bewiesen. Beim ersten Griesson-de Beukelaer-Cup am Freitag und am Samstag im Leo-Schönberg-Stadion präsentierte sich der Verein im Jahr seines 80-jährigen Bestehens an zwei Tagen wieder mal als perfekter Gastgeber. Die teilnehmenden Mannschaften lobten unisono den hervorragenden Zustand des Rasenplatzes, die Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit der Zuschauerresonanz. Und bei Spießbraten und Bratwurst vom Holzkohlengrill sowie Bier aus der Flasche und Weizenbier aus dem Glas kamen sogar Fußball-Romantiker auf ihre Kosten.
„Mit zwei Rheinlandligisten und einem Bezirksligisten war das Turnier natürlich hochkarätig besetzt. Es hat alles gepasst. Für uns als Verein war es ein fußballerischer Leckerbissen. Ich bin mir sicher, dass es im nächsten Jahr einen zweiten Griesson-de Beukelaer-Cup geben wird“, zog Frank Ehlers, Jugendleiter der JSG Maifeld und Leiter der Betriebskantine bei Griesson-de Beukelaer in Personalunion, eine zufriedenstellende Bilanz. „Das Stadion ist im Endeffekt ein echter Hingucker. In der noch fußballarmen Zeit war es gerade für die beiden Rheinlandligisten ein abschließender Formcheck.“
Die Rheinlandligisten sollten auch ein Gradmesser für die eigene Mannschaft sein. „Wir hoffen, dass es durch unsere gute Jugendarbeit stetig nach oben geht“, blickte Ehlers in die Zukunft. „Wir sind von den Bambinis bis zur A-Jugend durchgehend besetzt, das ist in der heutigen Zeit auch nicht mehr selbstverständlich. Das Unternehmen Griesson-de Beukelaer unterstütze den Gesamtverein, sei es beim Stadtlauf, beim Radrennen oder nun beim Fußball. Entsprechend üppig fielen die Preise aus: 300 Euro für den Sieger, 200 Euro für den Zweiten, 120 Euro für den Dritten und 80 Euro für den Vierten. Leckere Kekse aus dem Sortiment durften ebenfalls nicht fehlen.
Fast nur lobende Worte fand auch der Stadtbürgermeister. „Der VfB ist mit knapp 1300 Mitgliedern der größte Verein der Stadt, und wir sind froh, dass wir ihn seit 80 Jahren hier haben. Es wird eine tolle ehrenamtliche Arbeit geleistet. Gäste wie der TuS Mayen und die SG Eintracht Mendig/Bell sind dem Anlass angemessen“, so Gerd Klasen. „Die Firma Griesson-de Beukelaer hat immer ein offenes Ohr für den Verein. Und ich als Stadtbürgermeister bin froh, dass wir einen so großen Arbeitgeber vor der Tür haben.“
Ein Haar in der Suppe fand Klasen, der sich noch gut an das Eröffnungsspiel vor 25 Jahren gegen den 1. FC Köln erinnern konnte, dennoch. „Das Stadion ist 25 Jahre alt, der Rasen ist 25 Jahre alt. Der Platzwart hat ihn für heute in einen hervorragenden Zustand gebracht, der Rasen bedarf aber trotzdem einer Erneuerung.“ Für das Jahr 2017 seien im Rahmen eines Sportstättenkonzepts Mittel im Haushalt eingestellt. „Und wir wollen den Naturrasen auch in den nächsten 25 Jahren behalten. Und unter den aktiven Sportlern muss sicher nicht diskutiert werden, ob in diese herrliche Anlage investiert wird oder nicht.“
VfB-Vorsitzender Anton Reiter (links) gratulierte der SG Eintracht Mendig/Bell zum zweiten Platz.
Die Bratwurst vom Holzkohlengrill durfte natürlich nicht fehlen.
Für den Gastgeber blieb nur der letzte Platz.
Der erste Platz ging an den TuS Mayen.
