Einachserfreunde Erpel bauen Grillhütte auf der Ley um
Viel Arbeit für eine gemütliche Hütte
Erpel. Zu einem „Hüttenfest“ hatten die neuen Erpeler Einachserfreunde am Freitagabend auf die Erpeler Ley eingeladen. „Wir wollen der Bevölkerung Gelegenheit geben, sich davon zu überzeugen, was wie in den vergangenen Monaten hier alles verändert haben“, erklärte Heino Schmitz. Zusammen mit Michael Heck, an dessen 50. Geburtstag am 31. Mai vor sechs Jahren der Verein ins Leben gerufen worden war, bildet dieser das Koordinations-Duo des Teams, zu dem noch Jörg Buchmüller, Thomas Heck, Lars Heider, Gerald Höse, Uwe Kochems, Wolfgang Post und Karl-Dieter Wambach zählen. Seit April vorigen Jahres habe diese gut 1000 Stunden ihrer Freizeit geopfert, um die Grillhütte am Südende des Basaltplateaus ehrenamtlich in Eigenleistung neu zu gestalten, da die Kommune als Besitzerin dazu nicht in der Lage ist.
„Als Nutzer der Hütte haben wir natürlich genau gewusst, wo die Schwachpunkte liegen. Als einfache Blockhütte gebaut, war sie in der kalten Jahreszeit trotz des riesigen Schwenkgrills in ihrer Mitten überhaupt nicht zu nutzen“, so Heino Schmitz. Andererseits habe der monströse Rundgrill auch so viel Platz eingenommen, dass Besucher bei ungünstigem Wetter in den Sommermonaten nur um ihn herum sitzen konnten. „Jetzt ist unsere Grillhütte ja gar nicht mehr wiederzuerkennen. Sie ist ja ein richtiges Schmuckstück geworden“, schwärmte Bürgermeisterin, Cilly Adenauer voll des Lobes für die tolle Arbeit der Einachserfreunde. Zusammen mit ihren Beiordneten, Gisela Stahl und Heinrich Holkenbrink, sowie VG-Chef Karsten Fehr zählte sie zu den gut 30 Personen, die der Einladung in die Hütte gefolgt waren, in der es dank des neuen Kamins mit Metallhaube in der Südostecke mollig warm war.
„Den haben wir aber erst vor kurzem in Betrieb nehmen können. Bevor wir mit dem Innenausbau begonnen haben, mussten wir die Hütte zunächst durch einen Außenanstrich wetterfest machen, das Gelände säubern und für Strom sorgen“, erinnerte Michael Heck.
„Bevor wir an die Einrichtung denken konnten, haben wir aber zunächst die Wände gründlich isoliert, um die Hütte winterfest zu machen. Dann wurde der Rundgrill abgebaut und die Splittschüttung entfernt, um eine Bodenplatte gießen zu können“, erinnerte Heino Schmitz. Auf diese werden als eine der ersten Arbeiten in diesem Jahr Betonfliesen in Basaltpflaster-Optik verlegt, die ein Sponsor den Einachserfreunden stiftet.
„Überhaupt erfahren wir aus der Bevölkerung immense Unterstützung, nachdem auf einer Ratssitzung eindeutig geklärt worden ist, dass wir hier, wenn auch nicht ganz uneigennützig als Hüttennutzer, auf keinen Fall an unserem neuen Clubheim rumbasteln, sondern für die Gemeinde ehrenamtlich in Aktion sind“, dankt Michael Heck seinen Mitbürgern für zahlreiche Material und Einrichtungsspenden. Auf Sponsoren angewiesen sein werden die Einachserfreunde auch bei ihrer Hauptaktion in diesem Jahr, dem Bau einer Toilettenanlage in dem Naturschutzgebiet, für den die Baugenehmigung bereits vorliegt. Für die Verlegung der entsprechende Wasser- und Abwasserleitung muss zunächst per Bagger ein gut 100 Meter Graben ausgehoben werden.
„Unser Ziel ist, dass wir den Hütten-Mietern schon im Herbst wenigstens eine Toilette anbieten können. Zunächst aber werden wir uns an einen Vorbau machen, unter dem dann der Außengrill platziert wird“, so Heino Schmitz. Damit kann man dann auch bei schlechterem Wetter auf der Erpeler Ley im Freien grillen. Mieten kann man die Hütte bei der Gemeinde. Schon jetzt ist die Zahl der Reservierungen erheblich angestiegen. „Aber die Lage unserer Grillhütte hier oben direkt neben der großen Wiese als Kinderspielplatz und mit diesem herrlichen Panoramablick ist ja auch wirklich unbeschreiblich schön“, schwärmten die Einachserfreunde unisono.
