Allgemeine Berichte | 26.04.2022

Solidaritäts-Aktion „Hoffnung pflanzen“ fand großen Anklang bei Flutbetroffenen

Viel Lob für Rosen- und Staudenmarkt in Sinzig

Andrang bei den Tiny-Houses: Heike Boomgaarden, Mitorganisator Rainer Friedsam, Bürgermeister Andreas Geron und die Radler der Vortour verteilten viel bunte Solidarität.  Foto: BL

Sinzig. Großen Andrang gab es beim Rosen- und Staudenmarkt „Hoffnung Pflanzen“ mit der bekannten SWR-Gartenexpertin Heike Boomgaarden und der VOR-TOUR der Hoffnung. Bereits eine halbe Stunde vor der offiziellen Eröffnung hatten sich zahlreiche Interessenten an der Tinyhaus-Siedlung in der Kölner Straße eingefunden. Dort hatten Organisator Reiner Friedsam, der für die Sinziger Veranstaltung vor Ort zuständig war, zusammen mit der der Gartenexpertin und einer rund zehnköpfigen Gruppe der VOR-TOUR der Hoffnung-Radler einen kleinen Rosen- und Staudenmarkt aufgebaut. Angeboten wurden zwölf Sorten Edelrosen wie „Grande Amore“, „Rosenfaszination, „Beverly“ und „Cherry Lady“. „Stark gefragt waren auch die orangefarbenen Rosensorten wie beispielsweise „Firebird“ so Reiner Friedsam. Bürgermeister Andreas Geron, der zur Eröffnung gekommen war, zeigte sich begeistert.

Rosen von ukrainischen Gartenbaubetrieben für Sinzig und das Ahrtal

Der Gedanke für dieses in mehrfacher Hinsicht initiierten Solidaritätsprojektes von und mit Heike Boomgaarden und der VOR-TOUR der Hoffnung, war zum einen, das von der Flutkatastrophe schwer betroffene Ahrtal wieder zum Erblühen zu bringen und damit ukrainische Gartenbaubetriebe zu unterstützen. Die Gartenbaubetriebe in der Ukraine sind stark vom Krieg betroffen. Ihre produzierten Pflanzen können auf dem Binnenmarkt sowohl auf dem Markt in Russland nicht mehr abgesetzt werden. Somit droht den Betrieben das aus, Vernichtung der Bestände und Abbau von Mitarbeitern.

Aktion „Hoffnung pflanzen“ fand breite Unterstützung

So hat die Firma Kordes (Deutschlands ältester und größter Rosenproduzent) zusammen mit der VORTOUR der Hoffnung, den Gedanken entwickelt, die Produktion von insgesamt 10.000 Pflanzen den Gartenbaubetrieben abzukaufen. Die Firma Kordes verzichtete auf ihre Lizenzen und organisierte kostenfrei den Transport der Rosenstöcke bis ins Ahrtal. Hier werden die Rosenstöcke, unterstützt durch die Kreisverbände der LandFrauen, sowohl auf öffentlichen Flächen angepflanzt und an flutbetroffene Privatpersonen kostenfrei abgegeben. Erweitert wurde dieses Angebot durch eine große Zahl bunt blühender Bodendecker, die von der Firma Dümmen kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden.

Sinzig künftig wieder bunter und insektenfreundlicher

Aber auch Nichtbetroffene nutzten rege die Gelegenheit, beim Rosen- und Staudenmarkt, gegen eine Spende zugunsten der VOR-TOUR der Hoffnung, Rosenstöcke und Stauden erwerben. „Ein wunderbarer Beitrag, um im heimischen Garten oder Blumenbeet einen residenten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, erklärte Heike Boomgaarden, die den Besuchern auch nützliche Tipps zum Anpflanzen mit auf den Weg gab. „Wir sind nahezu „ausverkauft“ so das Fazit von Reiner Friedsam kurz nach Mittag. BL

Andrang bei den Tiny-Houses: Heike Boomgaarden, Mitorganisator Rainer Friedsam, Bürgermeister Andreas Geron und die Radler der Vortour verteilten viel bunte Solidarität. Foto: BL

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