Allgemeine Berichte | 15.01.2020

First-Responder des DRK Rhens

Viele Alarmierungen im vergangenen Jahr

Die First-Responder-Gruppe des DRK-Ortsvereins Rhens. Foto: DRK Rhens

Rhens. Auf insgesamt 144 Einsätze blicken die acht First Responder des DRK-Ortsvereins Rhens im Kalenderjahr 2019 zurück. 113mal rückten die „Ersthelfer vor Ort“ in Rhens aus, 30 Einsätze gab es in Brey und durch personalbedingte Engpässe nur 1 Einsatz in Spay. Damit gab es erneut eine leichte Steigerung der Einsatzzahlen gegenüber dem Vorjahr.

Die First-Responder werden durch Funkmelder oder per Handy zum Notfallort gerufen. Sie sind innerhalb von wenigen Minuten vor Ort, verkürzen damit die Wartezeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder des Notarztes.

Eine Entlastung für die Angehörigen und Ersthelfer, aber vor allem eine wichtige, vielleicht sogar entscheidende und kompetente Hilfe für den Patienten.

Die freiwilligen Einsatzkräfte mussten sich um Sturzverletzungen, Schlaganfälle, bewusstlose Personen und um Knochenbrüche kümmern. Sie waren bei Verkehrsunfällen im Einsatz und wurden zu psychischen Notfällen gerufen. Wiederbelebungen und Kindernotfälle gehören zu den Einsätzen, die am meisten belasten. Selten ist die Hilfeleistung bei einer beginnenden Geburt und ungewöhnlich war die Hilfeleistung nach einem Hornissenstich. Oftmals ist auch Überzeugungsarbeit gefragt, weil die Verletzten bzw. die Angehörigen sich nicht über den Ernst der Lage im Klaren sind. First Responder stehen auch nach dem Einsatz als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn der Rettungswagen schon auf dem Weg ins Krankenhaus ist.

Die First-Responder-Gruppe des DRK-Ortsvereins Rhens. Foto: DRK Rhens

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