Allgemeine Berichte | 07.11.2016

Großer Zuspruch für den 1. Dierdorfer Frauentag

Viele Ausstellerinnen informierten über Möglichkeiten in Freizeit und Beruf

Gemeinschaftsaktion von Gleichstellungsbeauftragter, Kirche und Landfrauenverband

Viele Ausstellerinnen informierten über Möglichkeiten in Freizeit und Beruf

Dierdorf. Seit 2013 ist in der Verbandsgemeinde Dierdorf wieder die lange Zeit vakante Stelle der Gleichstellungsbeauftragten besetzt. Seitdem kümmert sich Andrea Frorath um die Durchsetzung von Rechten für Frauen, besonders um bessere Möglichkeiten für den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Familienphase.

Die neueste Initiative der Gleichstellungsbeauftragten ist der 1. Dierdorfer Frauentag, der am vergangenen Wochenende in der Alten Schule am Damm stattfand. „Frauen für Frauen“ hieß die Veranstaltung, bei der in allen Räumlichkeiten des Gemeindehauses Angebote speziell für Frauen vorgestellt wurden. Im Verlauf des Tages fanden viele Gespräche statt und neue Kontakte wurden geknüpft. Bei der Durchführung der neuartigen und sehr gut angenommenen Veranstaltung wurde Andrea Frorath unterstützt von der Gemeindereferentin der Katholischen Kirche St. Clemens Dierdorf, Monika Hühnerbein, der Vorsitzenden des Landfrauenverbands Dierdorf, Hella Holschbach, und der Erzieherin und Entspannungspädagogin Karin Gschiel. Die Angebote für Frauen in der Alten Schule waren bunt gemischt und vielfältig. Die Dierdorfer Autorin Michaela Abresch las aus ihren Werken und referierte über „Schreibimpulse“. Lara Zimmermann und Barbara Schmitz zeigten Schmuckdesign und Schmuck-Creationen, S. Dechert informierte über Leckereien aus dem Thermomix, Heide Ertelt und Renate von Gradowski demonstrierten Kerzendesign und Wiebke Birk-Engel klärte über Fragen der Berufsberatung auf.

Weitere Angebote waren:

Nicole Wittich: Reisen für Frauen, Jasmin El-Assal-Zimmermann: Image-Beratung, die Landfrauen: Herbstküche, Alexandra Janson-Gellner: Kreatives, Dekoratives und Genüssliches vom Hofladen Rosenhof, Karin Gschiel: Einblick in die Entspannungswelt, Claudia Olschewski: Floristik, Sonja Werner und Team: Dippen, Petra Schiller: Zentangle, Susanne Stephan: Kreatives selbstgenäht, Sandra Wolf: VHS für Frauen, Hannelore Henke: Spinnrad, Andrea Bechtel: Afrikanische Tänze, Gabriele Bermel: Schnupperkurs Yoga, Roswitha Rösch: Aromatherapie Handmassage, Lara Stephan: Fotoausstellung, Sabine Jung: Handarbeiten, Pilar Hartmann: Nageldesign, Handpeeling und die Kirchenfrauen mit ihrem Schnellkurs „Frech.Fromm. Frau. Königinnen!“. Andrea Frorath und ihre Mitstreiterinnen waren sehr zufrieden mit dem Zuspruch des ersten Frauentages bei den Angesprochenen: „Die Frauen kommen überwiegend aus dem Dierdorfer Raum, aber auch aus Puderbach, Steimel und anderen Orten. Es sind viele junge Frauen und Frauen im mittleren Alter, die kommen. Aber auch sehr viel ältere. Eigentlich ist das Publikum sehr gemischt.“ Hella Holschbach berichtet: „Ich habe sehr viel Begeisterung mitbekommen. Frauen haben zu mir gesagt: Macht weiter so, das war ganz toll. Und sie fragen dann auch gleich, ob es diese Veranstaltung nächstes Jahr wieder gibt.“ Doch darüber, ob und in welchen zeitlichen Abständen, der Frauentag wiederholt wird, gibt es noch keine Entscheidung.

Ein breit gefächertes Angebot wurde geboten

Was die vier Veranstalterinnen zu hören bekommen in den Gesprächen mit den Besucherinnen, ist vielfältig. Hella Holschbach spricht die Bereiche Freizeit und Beruf an, nach denen immer wieder gefragt werde. Zu diesen Themen gab es viele Angebote beim 1. Dierdorfer Frauentag. Ein Aspekt war auch, erklärt Andrea Frorath, Forum zu schaffen, wo Frauen zeigen, was sie können und sich damit präsentieren. Das wiederum kann anderen als Anregung dienen, ebenso aktiv zu werden. Und es besteht die Möglichkeit, ein Netzwerk zu knüpfen, in dem sich Frauen mit ihren vielfältigen Aktivitäten gegenseitig unterstützen. Ihre Bilanz: „Ich denke, das ist uns gelungen!“Aus der Verbandsgemeinde Rengsdorf zum Beispiel kam Sonja Werner mit ihren Freundinnen nach Dierdorf zum Frauentag. Als Ausstellerinnen informierten sie über das Thema „Dippen“. Gemeinsam haben sie einen Club gegründet, dessen Mitglieder sich einmal im Monat treffen und die neuesten Rezepte ausprobieren. Alle wurden mittlerweile in zwei Rezeptbüchern niedergeschrieben. Die Bücher konnte man auf dem Frauentag erwerben und die Dipps auch probieren.

Das erste Rezept war ein Thunfisch-Dipp, bestehend aus Thunfisch, Salz, Pfeffer und Joghurtsauce. Mittlerweile sind die Rengsdorfer Damen gelandet bei Salsa-Saucen, Milano-Dipp mit Salami, Sesam-Butter, Pesto Rosso, Curry-Dipp, Tomaten-Butter und Kräuterbutter. Gedippt wird mit Brot, Chips, Gebäckstangen, Kartoffeln und allem, was sich dafür eignet.

Petra Schiller erklärte, was „Zentangle“ ist, eine aus Amerika stammende Entspannungstechnik, bei der meditativ und ohne Zwang zu Gegenständlichem Formen und Linien auf ein Blatt Papier gezeichnet werden: „Das ist eine Zeichentechnik, die zum Entspannen anregt. Man kann das überall zwischendurch in einer Viertelstunde machen. Das ist so, als ob Sie wie beim Telefonieren gedankenlos anfangen zu kritzeln und das weiterentwickelt. Man fängt mit einem Würfel, einem Kreis oder einem Blättchen an und entwickelt das immer weiter. Das kann man hinterher auch farbig gestalten. Es geht darum, dass man sich in der Arbeit verliert. Wenn man einmal diesen Flow erreicht hat, läuft das wie von alleine. Das Schöne daran ist, es kann überhaupt nichts schiefgehen, weil man kein bestimmtes Ziel erreichen muss.“ Für das Zentangle ist jede Art von Stift geeignet, ein Fasermaler, ein Bleistift oder auch ein Edding. Petra Schiller kommt aus Daufenbach und ist Kunstmalerin von Beruf. Das Zentangle hält sie geeignet auch für Menschen, die nicht so gut malen können. Mit diesen und allen anderen Angeboten hatten die Frauen beim 1. Dierdorfer Frauentag unglaublich viele Möglichkeiten, sich einen schönen Tag zu machen und Anregungen für das eigene Zuhause zu holen.

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